Home Espressobar

Espressobar spendet 500 Euro für die Oberhausener Innenstadt

Phillip Kirchstein (li.), Inhaber der „Home Erspressobar“, übergibt die Spende an Eventmanager Uwe Muth.

Foto: Kerstin Bögeholz

Phillip Kirchstein (li.), Inhaber der „Home Erspressobar“, übergibt die Spende an Eventmanager Uwe Muth.

oberhausen.   Inhaber Philipp Kirchstein übergibt den Gewinn seiner Wieder-Eröffnungsparty an Uwe Muth. Das Geld soll in das Cityfest im Oktober fließen.

Ein Jahr nach der Eröffnung der „Home Espressobar“ an der Lothringer Straße ist Inhaber Phillip Kirchstein auch schon wieder ausgezogen. Aber nicht etwa, weil das Café schließen musste. Ganz im Gegenteil: Die Geschäfte der beliebten Bar laufen so gut, dass Kirchstein in ein größeres Ladenlokal direkt nebenan gezogen ist. Die Einnahmen seines Wieder-Eröffnungstages gehen nun an einen guten Zweck.

Dieser gute Zweck ist die weitere Belebung der Innenstadt. 500 Euro übergab Kirchstein nun an Uwe Muth, der als Eventmanager etliche Veranstaltungen in der City organisiert. Philipp Kirchstein wünscht sich eine Markstraße wie er sie aus seiner Kindheit in Erinnerung hat. ,,Ich wünsche mir eine Innenstadt, in die Leute gerne kommen, sei es, um Kaffee zu trinken oder um einfach ein wenig zu bummeln.“

Es hapert an der Vermarktung

Uwe Muth, der genau das mit vielen Projekten bewirken will, ist begeistert vom Engagement des jungen Inhabers. ,,Leute, wie Philipp Kirchstein brauchen wir, um die Leute wieder hierher zu locken.“

Konkret soll das gespendete Geld in das vom 26. bis 28. Oktober stattfindende Cityfest fließen, für das einige Attraktionen geplant sind. Ziel sei es, den Bürgern etwas zu bieten, sagt Uwe Muth. ,,Wir wollen mit Hilfe des Cityfestes dafür sorgen, dass die Leute wieder aufmerksam auf die Marktstraße und ihre Vielseitigkeit werden.“

Muth und Kirchstein sind sich darüber einig, dass das schlechte Image der Innenstadt hauptsächlich auf schlechte Vermarktung und nicht auf eine mangelnde Vielseitigkeit und Attraktivität zurückzuführen ist. „Wir haben mit der Home Espressobar, dem Gdanska und vielen weiteren engagierten Läden und Köpfen eine super Verknüpfung innerhalb der Unternehmer“, erläutert Muth. „Das Angebot an Events ist riesig, doch die meisten kriegen schlichtweg nichts davon mit.“

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