Evangelische Lutherkirchengemeinde konzentriert sich künftig auf zwei statt drei Standorte

Bismarckviertel.  Während die Oberhausener Katholiken noch mitten in dem Prozess stecken, sich von Gebäuden trennen zu müssen, blicken die Protestanten bereits nach vorn, weil sie die entsprechenden, teils schmerzhaften Entscheidungen schon getroffen haben. So hat sich die Evangelische Lutherkirchengemeinde 2015 entschieden, ihre Aktivitäten im Gemeindebezirk Lutherkirche auf die Lipperheidstraße zu konzentrieren. Ein neues Gemeindehaus wird dort gebaut. Fünf Architekturbüros wurden gebeten, gestalterische Vorschläge zu machen. Am Mittwoch, 18. Oktober, 17 Uhr, werden sie in der Lutherkirche vorgestellt.

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Während die Oberhausener Katholiken noch mitten in dem Prozess stecken, sich von Gebäuden trennen zu müssen, blicken die Protestanten bereits nach vorn, weil sie die entsprechenden, teils schmerzhaften Entscheidungen schon getroffen haben. So hat sich die Evangelische Lutherkirchengemeinde 2015 entschieden, ihre Aktivitäten im Gemeindebezirk Lutherkirche auf die Lipperheidstraße zu konzentrieren. Ein neues Gemeindehaus wird dort gebaut. Fünf Architekturbüros wurden gebeten, gestalterische Vorschläge zu machen. Am Mittwoch, 18. Oktober, 17 Uhr, werden sie in der Lutherkirche vorgestellt.

Die Gemeinde hätte dann noch zwei statt heute drei Standorte. Denn sie ist außerdem noch mit einem Gemeindesaal im Bermensfeld vertreten. Von dort aus ist Pfarrer Thomas Goeke für den östlichen Pfarrbezirk zuständig. Der westliche Pfarrbezirk mit dem Bismarckviertel wird von Pfarrerin Ulrike Burkardt betreut.

Dort waren Gemeindebüro, Gruppen- und Jugendräume bislang in einem Gebäude an der Goethestraße unterbracht. Dabei ist das Gebäude nach der Entscheidung von 2015 inzwischen längst verkauft, wie Pfarrer Thomas Goeke auf Nachfrage berichtet. Ein privates Fortbildungsinstitut hat es erworben. Die Gemeinde darf aber einige der dortigen Räume in dem sehr großen Gebäude weiterhin benutzen. So befindet sich dort auch das von der Stadt Oberhausen mitfinanzierte Jugendzentrum. Bis 2020 besteht diese Möglichkeit. Bis dahin muss also Ersatz geschaffen werden.

Aber vom Verkaufserlös der Goe-thestraße ist es möglich, einen Neubau in der Nähe der Lutherkirche zu erstellen, zumal Grunderwerbskosten nicht anfallen. Wie er aussehen soll, damit er sowohl äußerlich zur Lutherkirche passt als auch allen Gruppen der Gemeinde genügend Platz bietet, darüber wird am Mittwochabend informiert. Die Besucher erfahren dann auch, für welchen Gestaltungsentwurf sich die Kirchengemeinde entschieden hat.

Wie Pfarrerin Ulrike Burkardt mitteilt, ist die Ausstellung danach noch bis zum 7. November in der Lutherkirche weiter zu sehen.

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