Kleinstädter Bühne

Im Lito-Palast gibt’s Mörder, Chaos und Schokolade

Anfang des Jahres war die Komödie „Wer glaubt schon an Geister“ zu sehen. Nächstes Jahr gibt’s „Nichts als Kuddelmuddel“.

Foto: Franz Naskrent

Anfang des Jahres war die Komödie „Wer glaubt schon an Geister“ zu sehen. Nächstes Jahr gibt’s „Nichts als Kuddelmuddel“.

oberhausen.   Die Saison der Kleinstädter Bühne Sterkrade startet mit einem Comedy-Thriller. Kinderstück und Komödie folgen. Der Vorverkauf beginnt am Samstag.

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Eine mörderische Familientradition, eine mysteriöse Schokoladenfabrik und eine Schauspielgruppe, bei der alles, aber wirklich alles schief geht: Das sind die Zutaten, mit denen die Amateure der Kleinstädter Bühne in Sterkrade ihre neue Spielzeit anreichern möchten. Der Vorverkauf startet bereits am nächsten Samstag.

Los geht es Ende September, wenn Clemens Filarsky den komödiantischen Thriller „Zum Henker mit den Henks“ von Norman Robbins auf die Bühne des Lito-Palastes bringt.

Zum fröhlichen und schwarzhumorigen Morden

Und darum geht’s: Anwalt Mortimer Crayle, der die verbliebenen fünf Familienmitglieder der Familie Henks ins Monument House eingeladen hat, um das Erbe aufzuteilen, spielt offensichtlich kein ganz astreines Spiel. Und da die Henks seit vierhundert Jahren dafür bekannt sind, jeden aus dem Weg zu räumen, der ihnen nicht passt, kommt es sehr schnell zu einem ausgesprochen fröhlichen und schwarzhumorigen Morden. Zum ersten Mal öffnet sich der Vorhang am Sonntag, 30. September, um 17 Uhr. Zwei weitere Aufführungen folgen am 6. (19 Uhr) und 7. (17 Uhr) Oktober.

Zuckersüß wird es in der Vorweihnachtszeit. Die Kleinstädter Trabanten, die Kinder- und Jugendgruppe, proben momentan an dem Kinder-Klassiker „Charlie und die Schokoladenfabrik“ nach Roald Dahl (1916 bis 1990).

Kinderklassiker zu Weihnachten

25 Nachwuchsschauspieler sind beteiligt, wenn Schokoladenfabrikant Willy Wonka einen besonderen Wettbewerb startet: Er versteckt fünf goldene Eintrittskarten in fünf gewöhnlichen Schokoladentafeln. Die Kinder, die eine Karte finden, werden von ihm persönlich durch seine mysteriöse Fabrik geführt. Doch nur das Leben eines Kindes wird sich für immer ändern.

Die Premiere steigt am 24. November um 16 Uhr. Aufführungen folgen am 25. November, 1. und 2. Dezember, jeweils zur selben Zeit.

Theater um eine Theatertruppe

Turbulent wird es im neuen Jahr, wenn Senta Kämmerer die Komödie „Nichts als Kuddelmuddel“ von Jürgen Hörner inszeniert. Inhaltlich geht es um die Geschichte einer Theatertruppe. Der erste Akt zeigt die Generalprobe einer Boulevardkomödie um die Wahrsagerin Madame Kassandra und ihrer Haushälterin. Allerdings läuft es in der Truppe nicht rund, an allen Ecken und Enden gibt es Probleme. Der Regisseur ist verzweifelt: wie nur soll die Premiere am nächsten Tag geschafft werden? Genau diese Premiere zeigt der zweite Akt. Und natürlich wird es noch chaotischer als befürchtet.

>>>>>> Ab Samstag kann man sich Tickets sichern

Premiere feiert die Komödie am 20. Januar 2019 um 17 Uhr. Weitere Vorstellungen gibt es am 26. Januar und 2. Februar (19 Uhr) sowie am 27. Januar und 3. Februar (17 Uhr). Der Kartenvorverkauf startet am nächsten Samstag, das ist der 4. August. Tickets (9 bis 12 Euro, beim Kinderstück 3 bis 5 Euro) gibt’s dann an jedem Samstag zwischen 10 und 12 Uhr im Lito-Palast, Finanzstraße 1. Ab dem 5. August sind Tickets auch online unter www.kleinstaedter.de erhältlich. Ab dem 6. August verkaufen außerdem das Geschäft Tabakwaren Brinkmann in Schmachtendorf an der Dudeler Straße 7 sowie das Reisebüro Travel-4-Best in Sterkrade, Großer Markt 6, Karten für alle Vorstellungen der kommenden Theatersaison des Kleinstädter Ensembles. Hier wird jeweils ein Euro pro Karte als Vorverkaufsgebühr erhoben.

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