Gesundheit

In Oberhausen gibt es verhältnismäßig wenige Arztpraxen

Die Blutabnahme in einer Arztpraxis, findet in der Regel am frühen Morgen statt. In Oberhausen können die Wartezeiten auf einen Untersuchungstermin schon einmal länger werden, es gibt verhältnismäßig wenige Arztpraxen.

Die Blutabnahme in einer Arztpraxis, findet in der Regel am frühen Morgen statt. In Oberhausen können die Wartezeiten auf einen Untersuchungstermin schon einmal länger werden, es gibt verhältnismäßig wenige Arztpraxen.

Foto: Jakob Studnar

Oberhausen.  Auf 1100 Einwohner kommt eine Arztpraxis. NRW-weit sind es 200 Menschen weniger. Auch Essen und Mülheim liegen unter dem Oberhausener Schnitt.

In Oberhausen kommen nach Angaben des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) rund 1100 Einwohner auf eine Arztpraxis. Im Landesschnitt waren es 200 Menschen weniger (930). Nur in acht Städten und Kreisen in NRW sind es mehr, als in Oberhausen. Die Nachbarstädte Essen und Mülheim liegen mit 931 und 932 Einwohnern je Arztpraxis deutlich unter dem Oberhausener Schnitt.

Normalerweise sind es eher die ländlichen Regionen in NRW, die weniger flächendeckend mit Arztpraxen ausgestattet sind. So würden in den ländlichen Gebieten Nordrhein-Westfalens rein rechnerisch fast achtmal so viele Menschen auf eine Facharztpraxis kommen, wie in den städtischen Gebieten.

Die höchste Dichte gibt es in Bonn

Die höchste Arztpraxen-Dichte gibt es in Bonn (530 Menschen pro Praxis) und die niedrigste im Kreis Olpe (1300 Menschen pro Praxis).

Wer Näheres über die Entwicklung und die Verteilung der Arztpraxen in NRW erfahren möchte, der kann das über die interaktive, digitale „Story-Map“ tun. Hier kann man sich laut IT.NRW genauere Informationen und Diagramme für einzelne Regionen holen und herunterladen. Zu finden ist die „Story Map“ unter: http://url.nrw/storymap

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