Vortrag zur Ruhrmoderne

Ist die Architektur der Nachkriegszeit wirklich so hässlich?

Fachfrau mit vielen Ideen: Dr. Alexandra Apfelbaum (li.) beim Workshop zur Sommerschule 2019 in Oberhausen.

Fachfrau mit vielen Ideen: Dr. Alexandra Apfelbaum (li.) beim Workshop zur Sommerschule 2019 in Oberhausen.

Foto: Vladimir Wegener / FFS

Oberhausen.  Alexandra Apfelbaum von der FH Dortmund wirft einen anderen Blick auf die Architektur der Nachkriegszeit – Vortrag am 27. November im Gdanska.

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Das Wissenschaftsforum Ruhr und die Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung (OWT) richten den Blick auf das architektonische Erbe der Nachkriegsmoderne. Am Mittwoch, 27. November, gibt es im Gdanska einen Vortrag dazu.

Die Architektur der Nachkriegsmoderne hat nicht den besten Ruf. Aber ist die Epoche der Nachkriegsarchitektur von den 1950er bis zu den 1980er Jahren wirklich so unästhetisch? Was zeichnet sie bei Bauformen, Gestaltung, Baumaterialien und Konstruktionsweisen aus? Wo gibt es typische Bauten in Oberhausen und welche Probleme sowie Möglichkeiten zum Erhalt, Bewertung und Weiternutzung gibt es? Helfen Initiativen wie die Ruhrmoderne?

Der Vortrag von Dr. Alexandra Apfelbaum von der Fachhochschule Dortmund versucht, einen anderen Blickwinkel auf die Architektur dieser Zeit in Oberhausen zu werfen und will zu einer anschließenden Diskussion anregen.

Wer Alexandra Apfelbaum bei der Sommerschule der Ruhrmoderne, die sich 2019 mit der eingehenden Analyse und der Entwicklung von neuen Impulsen für den Bereich zwischen dem Hauptbahnhof Oberhausen und der Marktstraße erlebt hat, weiß schon jetzt, dass es ein äußerst informativer Vortrag wird. Bürgerschaft und Unternehmen sind gleichermaßen dazu eingeladen, den Ausführungen bei einem polnischen Bier oder anderen Getränken zu folgen und anschließend miteinander zu diskutieren. Das Ziel der Veranstaltung ist es, dass alle inspiriert von neuen Erkenntnissen, Ideen und Kontakten weiterdenken und im besten Fall auch die neuen Ideen umsetzen.

Der Eintritt zu „Wissenschaft im Wirtshaus“ ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vortrag im Gdanska beginnt am 27. November um 18 Uhr.

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