Halloween

Kleine Hexen und schaurige Kürbisse in Osterfeld

Kinder genießen die Halloween-Show auf dem Wappenplatz – Osterfeld in schauriger Stimmung.

Foto: Tom Thöne

Kinder genießen die Halloween-Show auf dem Wappenplatz – Osterfeld in schauriger Stimmung. Foto: Tom Thöne

Oberhausen.   In Oberhausen-Osterfeld weckt Halloween stets kreative Gedanken: Schaurig-schöne Kunstwerke wurden jetzt wieder ausgezeichnet.

Es nieselt und der immer früher erdunkelnde Himmel legt sich wie ein Schleier auf den sonst so lebhaften Wappenplatz. Doch genau das ist es, was diesem Anlass seinen Charme gibt: eine gruselnde, schaurige Atmosphäre zum Kinder-Halloweenfest, zu dem die Werbegemeinschaft Osterfeld (Wego) eingeladen hatte.

Aus den Lautsprechern schallt es „Ghostbusters“ und „Monster Mash“ aber auch Kinderlieder mit Texten wie „Angst hat doch jeder mal“. Es ist ja noch immer ein Fest für die Kinder.

Das ist auch Daniel Lübbe von der Wego wichtig: „Neben dem Adventsmarkt, dem Karnevalsfest und der Oldtimershow ist jetzt auch mal der Nachwuchs dran.“

Grusel-Fete geht bereits im 13. Jahr über die Bühne

Bereits im 13. Jahr findet das Halloween-Fest mit seinem traditionellen Gruselkürbiswettbewerb statt. Dazu konnten Kiner im Vorfeld bei Osterfelder Unternehmen kostenlos Kürbisse abholen, die sie dann halloweentypisch gestalten und einreichen sollten. Der beste, kreativste und natürlich schaurigste wurde nun prämiert.

Aber auch das gruseligste Kostüm war den Organisatoren einen Preis wert: Viele der Kinder waren als Vampire und Zombis, böse Hexen oder blutverschmierte Bräute gekommen. Der achtjährige Sillas nannte sein Kostüm „Der Alptraum“ – und das passte: in zerrissenem Schlafanzug, auf dem Kopf einen Verband und in der Hand eine blutverschmierte Kettensäge tobte er über den Wappenplatz.

Und wer sein Kostüm vergessen hatte, der ließ sich von den Pfadfindern als Skelett oder Mumie schminken. Dabei hatten dies nur wenige nötig: Sogar manche Eltern hatten sich zusammen mit ihren Kids in Grusel-Schale geworfen. Kreativ zeigten sich auch die Zauberclowns Oli und Felinchen: Mit magischen Tricks, dem Killermonsterlied und einer „Bolognese“ - gemeint war natürlich die Polonaise – aus kleinen Zombis und Vampiren feuerten sie so manche „Klatschrakete“ ab.

Attraktive Preise für die Besten

Finaler Höhepunkt war die Vergabe der Preise an die Künstler und Künstlerinnen mit den am liebevollsten nach amerikanischem Vorbild gestalteten Kürbissen und den schaurigsten Kostümen. Unter tosendem Applaus überreichten Daniel Lübbe, Julian Surmann und Sascha Lippe Bücher, Schwimmbad- und Kart-Gutscheine.

Ein Sonderpreis ging dabei an das Familienzentrum Fantasiewerkstatt und die Heideschule: Sie hatten den Wettbewerb in ihre Kindergarten- bzw. OGS-Programme eingebaut und gleich dutzende Gruselkürbisse eingereicht. Den vierten Preis belegten Selina und Jason-Luca und den dritten die Geschwister Louis (3) und Laura (5). Den zweiten Preis eroberte die grün-toupirte Janine, die dann doch zugab, ein wenig Hilfe von ihrer großen Schwester bekommen zu haben. Die Jury nahm’s mit Humor, schließlich versicherte die Kleine, den Gewinn aufteilen zu wollen. Unter über 50 schaurig gestalteten Gewächsen überzeugte die Arbeit von Jonas die Jury, bei der er sogar die beim Schnitzen angefallenen Reste verwertete.

Im nächsten Jahr steigen sie wieder aus ihrer Gruft

Die Preise für die kreativsten Kostüme gingen an die erst drei Jahre junge Sina, die mit ihren wilden Haaren schockte, den Teufel Mikey und die kleine blutverschmierte Braut Lia an der Spitze.

„Die positive Resonanz gibt uns zu verstehen, dass die 13. Ausgabe des Halloween-Festes keineswegs vom Pech verfolgt war“, bilanziert Sacha Lippe von der Wego. „Im nächsten Jahr fällt das Datum der Veranstaltung sogar auf den 31. Oktober, also exakt auf Halloween.“ Oli und Felinchen und der eine oder andere Zombi werden dann sicherlich auch wieder aus ihrer Gruft klettern.

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