Stadtteilfest

Knappenviertel im Festtrubel – Brammepreis für Leben im Pott

Festtrubel im Knappenviertel – viele Besucher strömten an die Straße Alte Heid. Auch eine geschnitzte Grubenlampe bereicherte das Spektakel.

Festtrubel im Knappenviertel – viele Besucher strömten an die Straße Alte Heid. Auch eine geschnitzte Grubenlampe bereicherte das Spektakel.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Wenn das Knappenviertel feiert, ist stets gute Stimmung garantiert. In diesem Jahr war der Publikumsandrang besonders groß.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die Initiatoren des Stadtteilfestes im Knappenviertel auch in diesem Jahr einer hohen Besucheranzahl erfreuen. Vor den Augen der vielen herbeigeeilten Gästen wurde der begehrte Sozialpreis „Bramme“ von Oberbürgermeister Daniel Schranz an das Projekt „Leben im Pott“ als Hauptpreisträger übergeben.

Die frisch gekürten Bramme-Preisträger 2019 setzten sich gegen eine Vielzahl von Mitbewerbern erfolgreich durch und können nun mit dem gestifteten Preisgeld von 1500 Euro weiter an ihrem Vorhaben arbeiten: die Attraktivität des Uhlandparks fortlaufend zu erhöhen.

Shanty-Chor singt das Steigerlied

Fantasievoll geschminkte Kinder klettern, von einem Gurt gesichert, auf einen Turm von Getränkekästen. Organisation und Geschäfte bekennen sich mit Infoständen zum Knappenviertel und vor der Bühne singt die ausgelassene Besucherschar zusammen mit dem Shanty-Chor Marina Oberhausen das Steigerlied: Die Stimmung ist super. „Wir sind eng mit dem Knappenviertel verwurzelt. Schließlich sind wir ja auch hier schon zur Knappen- bzw. Mariengrundschule gegangen und haben hier selbst lange Jahre gelebt“, berichten die Eheleute Kassen freudig. Sie selbst seien begeistert, dass dieses Fest dermaßen gut angenommen werde.

Das Wetter war ideal

Neben zahlreichen älteren Herrschaften sind auch viele Eltern samt ihrer jungen Sprösslinge zum Knappenfest gezogen. Insgesamt seien, auch wegen der wettertechnisch idealen Voraussetzungen, deutlich mehr Gäste als in den vergangenen drei Jahren erschienen, erklärt der frisch gewählte Vorsitzende der Knappeninitiative Oberhausen (kurz K`In`O), Thomas Böhne. Als erstmaliger federführender Organisator des Festivitäten zeigt er sich sehr zufrieden. In diesem Jahr habe es auch mehr Bürger gegeben, die sich freiwillig bei der Planung eingebracht hätten, was die Arbeit definitiv vereinfacht habe.

Neue Partner und Sponsoren

Zusammen sei es gelungen, neue Partner und Sponsoren zu gewinnen, durch deren Mitwirken das Angebot erweitert werden konnte. So wurde der Kettensägen-Künstler „Crazy George“, der aus Holzklötzen schmucke Skulpturen entstehen lässt, eingeladen. Am späten Nachmittag konnte er eine Grubenlampe präsentieren, die nun ausgestellt werden soll. Gegen 15 Uhr verdichtet sich zügig der Menschenpulk in unmittelbarer Nähe der Hauptbühne, denn die Preisverleihung des Sozialpreis „Bramme“ im Beisein des Schirmherren Daniel Schranz steht auf dem Plan. Nach und nach werden die Bewerber auf die Bühne gebeten.

Dann die Bekanntgabe: Die Jury hat sich entschieden, das Projekt „Leben im Pott“ zum Bramme-Preisträger 2019 zu ernennen. Überzeugen konnte die Gruppe durch ihr Engagement beim Verschönern des Uhlandparks. Mit Patenschaften und Hochbeeten ist dies in Teilen schon gelungen. Jetzt soll ein Parkwagen angeschafft werden.

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