Markante Punkte

Kreisverkehre in Oberhausen: im Kreisel durch die Stadtteile

Sei kein Frosch, fahr doch mal nach Biefang! Der Rathenauplatz mit seinem Kreisverkehr ist ein schmucker, verkehrstechnischer Mittelpunkt des nordwestlichen Oberhausens.

Foto: Gerd Wallhorn

Sei kein Frosch, fahr doch mal nach Biefang! Der Rathenauplatz mit seinem Kreisverkehr ist ein schmucker, verkehrstechnischer Mittelpunkt des nordwestlichen Oberhausens. Foto: Gerd Wallhorn

OBERHAUSEN.   Von der Innenstadt bis in den hohen Norden von Oberhausen. Kreisverkehre sind markante Punkte im Stadtgebiet. Alle gibt es auf einer Karte.

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Kreisverkehre sind nicht nur besondere Punkte im Stadtverkehr, sondern meist auch besondere Treffpunkte im Stadtteil: Orte der Stadtteil-Identifikation; Plätze für Stadtteilsymbole und Festlichkeiten.

Auf dem Theodor-Spiering-Platz in Königshardt geben sich die Bürger zum Beispiel bei der vorweihnachtlichen Begegnung im Advent ein stimmungsvolles Stelldichein. Die vier Adventkerzen, die dann auf dem Kreisverkehr brennen, sind in ganz Oberhausen bekannt.

Stolz und Selbstbewusstsein

Oder Biefang: Hier hockt der Frosch mitten auf dem Kreisverkehr! Der Frosch, na klar, das ist das Biefanger Wappentier. Und der Kreisverkehr markiert unübersehbar: Hier zeigt Biefang Stolz und Selbstbewusstsein!

Vor wenigen Wochen wurde auch der Kreisverkehr am Bahnhof Holten eigens mit schönen Wappen geschmückt. Danach gab’s sogleich einen unerfreulichen Vandalismus-Vorfall an einem der Schilder, doch auch hier gilt: Der Kreisverkehr ist ein Punkt, an dem die Stadtteile zeigen: Hier sind wir!

Auch der Kreisverkehr an der Concordiastraße auf der Grenze zwischen Alt-Oberhausen und Lirich soll ein passendes Symbol erhalten – welches genau, ist noch unklar. Das Projekt „Brückenschlag“ will diesen Kreisverkehr und seine Gestaltungsmöglichkeiten aber auf jeden Fall mit einbeziehen.

Mehr Kreisverkehre im Norden als im Süden

Manch’ ein Kreisverkehr fristet unterdessen eher ein Schattendasein. Ja, ganz oben im Norden des Stadtgebiets an der A3-Anschlussstelle Dinslaken-Süd gibt’s ja auch einen Kreisel.

Und an der Düppelstraße/Christian-Steger-Straße in Stadtmitte bereitet ein Kreisverkehr ohne Grün in der Mitte manchem Autofahrer Kopfzerbrechen: Soll man dieses überschaubare Rund überhaupt ernst nehmen? Warum nicht gleich geradeaus drüberbrettern?

Alles in allem gibt es mehr Kreisverkehre im Stadtnorden als im Stadtsüden. Woran’s liegt? Vermutlich am Platzangebot. Davon gibt’s im Norden mehr.

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