Kriminalität

Masken-Verweigerin attackiert Busfahrer und Polizisten

Schwerstarbeit gegen renitente Täter für die Oberhausener Polizei am Mittwoch.

Schwerstarbeit gegen renitente Täter für die Oberhausener Polizei am Mittwoch.

Foto: Andreas Buck / Andreas Buck / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Eine Masken-Verweigerin hat in Oberhausen dermaßen randaliert, dass sie in Handfesseln abgeführt wird. Polizisten wollte sie die Waffe abnehmen.

Mit einer äußerst aggressiven Masken-Verweigerin hatte es die Oberhausener Polizei am Mittwochnachmittag zu tun. Die 55-Jährige randalierte zunächst in einem Linienbus, als der Busfahrer sie ansprach, weil die Dame während der Busfahrt keine vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung getragen hatte.

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Sie attackierte den Fahrer und flüchtete an der Haltestelle „Holtener Straße“ – doch dort warteten bereits die alarmierten Polizeibeamten. Die Frau wollte laut Polizeibericht ihre Personalien nicht angeben: Eine Polizistin durchsuchte sie daraufhin nach Ausweisdokumenten – woraufhin sich die 55-Jährige heftig wehrte und sogar auch noch mehrfach zu den Dienstpistolen der Polizisten griff. Sie ließ sich nicht beruhigen und verhielt sich immer renitenter, so dass sie mit Handfesseln fixiert ins Polizeigewahrsam transportiert werden musste.

Ebenfalls ins Netz ging der Oberhausener Polizei am Mittwoch ein 19-jähriger Intensivtäter: Per Haftbefehl gesucht, offenbar Drogen im Blut und dann auch noch fünf Flaschen aus einem Lebensmittelmarkt auf der Tenterstraße in Schmachtendorf gestohlen – da war klar, dass der junge Mann Fersengeld gab, als Polizistinnen ihn auf seiner Flucht nach dem Diebstahl erwischten. Die zwei Ordnungshüterinnen nahmen ihn fest. Dabei wehrte er sich nach Darstellung der Polizei nach Leibeskräften und verletzte dabei eine der beiden Polizistinnen leicht.

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