Schulaktion

Melanchthonschule startet Projekttag zum Klimastreik

Hoch motivierte Klimaschützer: Die Melanchthonschüler in Aktion.

Hoch motivierte Klimaschützer: Die Melanchthonschüler in Aktion.

Foto: Carola Berger / Melanchthonschule

Oberhausen.  Die Melanchthonschüler in Oberhausen wollen fair zur Atmosphäre sein. Bei einem Projekttag erkundeten sie, wie sie das konkret umsetzen können.

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Der globale Klimastreik am Freitag voriger Woche regte die Melanchthonschule zu einem Projekttag zum Thema Klimaschutz an.

„Der Klimastreik ist aber nur ein kleines Puzzleteil. Es sollte nicht die Bildung geopfert werden, sondern die Bildung ganz gezielt eingesetzt werden, damit die Grundschüler sich mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen“, unterstreicht Rektorin Carola Berger.

Und so setzte die Schule das Thema ganz konkret um: Ausgehend vom in der Frühstückspause gesammelten Alltagsmüll staunten im 3. Schuljahr die Kinder über die Menge der verschiedenen Reststoffe. Die Fragen dazu kamen schnell: Wie kann diese Menge vermieden werden? Welche Alternativen zu nicht abbaubaren Stoffen gibt es und wie kann der Müll (wieder)verwertet werden?

In Kleingruppen erforschten die Mülldetektive, aus welche Ressourcen Verpackungen etc. entstehen, welchen Beitrag sie zur Umweltbelastung beisteuern und erfuhren, wie sie recycelt oder als Bastelmaterial genutzt werden können. In Mini-Referaten stellten Ressourcen-Profis der Non-Profit-Organisation „atmosfair“ ihr Wissen über spezielle Wertstoffe, Alternativen und Möglichkeiten der Wiederverwertung dar.

Strom sparen, Müll verringern und richtig trennen

Eine Müllsammelaktion im schulnahen Gelände sensibilisierte die Schülerinnen und Schüler für einen bewussten Umgang mit und in ihrer Umwelt. Auch in den Eingangsklassen war der Frühstücksmüll ein großes Thema. Die Kinder wurden zu Klimadetektiven und überlegten wie man Strom sparen, Müll verringern und richtig trennen kann.

Im vierten Schuljahr untersuchten die Kinder ihren Kohlendioxid-Fußabdruck. Mit Hilfe eines Fragebogens warfen die Schülerinnen und Schüler zudem einen Blick auf den eigenen Alltag, erstellten ihren eigenen CO₂-Fußabdruck und lernten so die Vielfalt von CO₂-Quellen kennen. In einer Gesprächsrunde trugen sie schließlich die Möglichkeiten zusammen, die sie ganz konkret haben, um fair zur Atmosphäre zu sein. Ein letzter Puzzleteil war die Klimastreik-Demo in Alt-Oberhausen. Zwei Kolleginnen begleiteten einige Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern bei der Kundgebung. Die zuvor im Kunstunterricht gestalteten Plakate wurden dort stolz gezeigt.

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