Polizeieinsatz

Mopedverkäufer flüchtet mit Unfallfahrzeug in Oberhausen

Wegen eines vermeintlich schweren Motorradunfalls wurden die Polizisten gerufen. Doch der entpuppte sich als gescheiterter Verkauf eines Mopeds.

Wegen eines vermeintlich schweren Motorradunfalls wurden die Polizisten gerufen. Doch der entpuppte sich als gescheiterter Verkauf eines Mopeds.

Foto: Patrick Seeger / dpa

Oberhausen.  Ein Mann wollte offenbar den Verkauf eines Mopeds vertuschen. Doch mit seinem betrunkenen Probefahrer hatte er nicht gerechnet.

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Ein Mann wollte offenbar den Verkauf eines Mopeds vertuschen. Doch mit seinem betrunkenen Probefahrer hatte er nicht gerechnet. Die kuriose Geschichte ereignete sich Mittwochnacht, 7. August. Polizei und Feuerwehr rückten wegen eines vermeintlich schweren Motorradunfalls auf der Fichtestraße an.

An Ort und Stelle trafen die Polizeibeamten dann auch auf einen verletzten Oberhausener (22) und einen beschädigten Renault Lieferwagen. Ein Motorrad fanden sie dort aber nicht. Nach Angaben der Polizei brachten erst nach und nach Zeugenaussagen und die Angaben des verletzten Oberhauseners Licht ins Dunkel.

Der hatte sich wohl kurz vorher, zusammen mit einem Bekannten, auf der Fichtestrasse mit einem weiteren Mann verabredet, der ein Kleinkraftrad verkaufen wollte. Ohne Helm, unter Einfluss von Alkohol und ohne gültigen Führerschein wagte der Oberhausener eine Probefahrt, bei der er prompt gegen den Lieferwagen fuhr und sich verletzte.

Kleinkraftrad bei Fahndung sichergestellt

Als Zeugen dem Verletzten zu Hilfe kommen wollten, wurden sie laut Polizei von einem unbekannten, markant tätowierten Mann grob angegangen. Die Helfer hatten den Eindruck, dass der Mann den Unfall offensichtlich vertuschen wollte. Kurz darauf sei dann der Mopedverkäufer plötzlich mit dem beschädigten Kleinkraftrad über den Kanaluferweg weggefahren.

Bei einer späteren Fahndung in der näheren Umgebung fanden die Polizisten das Kleinkraftrad und stellten es sicher. Gegen den Mopedverkäufer ermittelt die Polizei jetzt unter anderem wegen des Verdachtes auf Verkehrsunfallflucht und das Zulassen der Inbetriebnahme ohne Zulassung und gültige Fahrerlaubnis.

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