Ludwiggalerie

Neues Autobahnschild für Ludwiggalerie Schloss Oberhausen

Neu an der Osterfelder Ausfahrt der A 42: Das langersehnte touristische Hinweisschild für die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen.

Neu an der Osterfelder Ausfahrt der A 42: Das langersehnte touristische Hinweisschild für die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen.

Foto: Verkehrstechnik NRW

Oberhausen.  Seit fast drei Jahren hatte sich die Ludwiggalerie ums Autobahn-Erlebnisschild bemüht. Jetzt bestätigte die Bezirksregierung „Strahlkraft“.

Wie alle kulturellen Orte ist die Ludwiggalerie derzeit geschlossen, sind weder die Fotos von Linda McCartney, noch die „Karikaturen XXL“ von Jacques Tilly zu bewundern. Und dennoch kommt eine freudig gestimmte Nachricht aus dem Schloss Oberhausen: „Was lange währt, wird endlich gut“, so eröffnet die Pressemitteilung. Denn für die Ludwiggalerie wurde Anfang der Woche auf der Autobahn 42 vor der Ausfahrt Osterfeld in Richtung Kamp-Lintfort ein eigenes braunes Erlebnisschild aufgestellt.

In der Begründung der Bezirksregierung heißt es: „Die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen mit ihrem vielfältigen und innovativen Ausstellungsprogramm hat Strahlkraft über die Region hinaus. Sie zieht erheblichen touristischen Verkehr an und erfüllt damit die Kriterien einer bedeutenden überregionalen Destination im Sinne der Richtlinien für die touristische Beschilderung“.

Früher sei sie auf Reisen immer etwas neidisch gewesen auf jene Bundesländer, die ihre kulturellen Schätze auf den braunen Tafeln anpriesen, so Caroline Tillmann-Schumacher. Die stellvertretende Leiterin der Ludwiggalerie bemüht sich bereits seit Mai 2017 um ein eigenes Autobahn-Erlebnisschild.

Die etwas andere Schreibweise

Mit dem Ende der Internationalen Bauausstellung IBA 1999 gelang dem Team um Professor Dr. Karl Ganser erstmals die Aufstellung erster touristischer Wegweiser für einige Kathedralen der Industriekultur im Ruhrgebiet. Die Bezirksregierung Düsseldorf, Straßen NRW und Verkehrstechnik NRW haben nun den neuen Blickfang möglich gemacht. Seit Anfang der Woche fahren täglich Tausende an dem Schild vorbei, das stilisiert den Blick vom Innenhof auf den „Glaskasten“ als modernes Entree ins Hauptgebäude zeigt. Die etwas andere Schreibweise „Ludwig Galerie“ in zwei Worten scheint da nicht weiter zu stören.

Vielmehr, so Caroline Tillmann-Schumacher, soll der Hinweis an der A 42 „Menschen neugierig machen auf das aktuelle oder geplante Ausstellungsprogramm in einer Zeit nach Corona“.

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