Hardfun-Abschied

Darstellerinnen verabschieden sich von der Bühne

Gute Laune, bunte Kostüme und großer Einfallsreichtum – das zeichnete „Hardtfun“ über zwei Jahrzehnte aus. Im kommenden Jahr wollen die Frauen getrennte Wege gehen.

Gute Laune, bunte Kostüme und großer Einfallsreichtum – das zeichnete „Hardtfun“ über zwei Jahrzehnte aus. Im kommenden Jahr wollen die Frauen getrennte Wege gehen.

Foto: Hardtfun

OBERHAUSEN.   20 Jahre auf der Bühne sind genug, sagen die „Hardtfun“-Frauen und treten im März 2019 zum letzten Mal auf. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

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Mehr als 20 Jahre haben sie auf der Bühne gestanden und als „Hardtfun“ ihr Publikum begeistert. Nun bereiten sich die Hobbydarstellerinnen auf ein Leben ohne Bühne und ohne Applaus vor – zwei Jahrzehnte Bühne sind genug, sagen sie. „Man kann sich nur einmal verabschieden, nicht in mehreren Vorstellungen“, meinen die „Hardtfun“-Damen und laden schon jetzt zu ihrer Abschiedsvorstellung am 16. März 2019 im Lito-Palast Sterkrade ein.

„Es war ein bisschen wie Ehe – überwiegend gut. . .“

„Es war eine gute Zeit – zumindest überwiegend“, sagt Heike Senger, der Kopf der Gruppe. „Es war ein bisschen wie Ehe – überwiegend gut, manchmal gab es Probleme oder Schicksalsschläge. Meistens konnten wir jedoch lachen und Spaß haben.“ Von den sechs Frauen der Truppe waren vier von Anfang an dabei, Birgit Rosenberg kam 2010 dazu, Selina Senger spielte seit dem letzten Stück mit. Den Fans von „Hardtfun“ ist sie sicherlich mit „Hallo, ich bin der Hannes!“ in Erinnerung. Damals war sie gerade sieben Jahre und begeisterte im Sterkrader Lito-Palast die Zuschauer.

Monika Wiesian erzählt: „Wir haben von allen Vorstellungen Videos gemacht und uns diese in der Abschiedsvorbereitung nochmal angesehen.“ Es gibt Rückblicke, Lieblingssketche, Neues, viele Lieder: „Wir konnten uns gar nicht entscheiden, welche wir nochmal singen. Allein mit Liedern hätten wir einen ganzen Abend füllen können.“

Die Frauen bereiten mit Spaß und Herzblut den Abschied vor. „Wir wollen noch einmal unser Publikum begeistern,“ sagt Erika Adamczyk, „auch wenn es zum letzten Mal ist“.

Die Gruppe „Hardtfun“ ging aus der im Jahr 1997 gegründeten „Königshardter Theaterkiste“ hervor, die sich aus Eltern und Erzieherinnen der evangelischen Gemeinde Königshardt zusammensetzte. Auf dem Spielplan standen Theaterstücke für Kinder.

Geld für Turm-Neubau erspielen

Die Premiere wurde mit „Alles Meins“ gefeiert, es folgte das Weihnachtsstück „Der vergessene Wunschzettel“. Mit „Klax“ und einer Überarbeitung von „Alles Meins“ ging es weiter. „Ein zauberhafter Ausflug“ und die Geschichte der „Prinzessin Pfiffigunde“ folgten ebenso wie „Ein Hund kommt in die Schule“ und „Es kommt ein Elch geflogen“.

Am Anfang stand die Idee der „Königshardter Theaterkiste“, mit einer „Turmrevue“ Geld für den baufälligen Kirchturm einzuspielen. Aus flotter Musik, witzigem Theater und leckerem Essen sollte mitreißende Unterhaltung entstehen. Nachdem die erste Veranstaltung ein großer Erfolg wurde, waren zehn Aufführungen im Gemeindesaal der ev. Gemeinde am Buchenweg nötig, um alle Kartenwünsche zu erfüllen. Die Akteure hatten so viel Spaß an der Arbeit gefunden, dass diese weitergehen sollte – als „Hardtfun“.

Der Kartenvorverkauf für die letzte Vorstellung hat bereits begonnen. Diese findet am Samstag, 16. März 2019, um 19 Uhr im Lito-Palast statt. Karten zum Preis von 19 Euro gibt es: Schuhhaus Lambertz, Bahnhofstr. 56, Textilpflege Krames, Hartmannstraße 100. Mehr Info: hardtfun.de

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