Stadterneuerung

Kaffeetafel, Rätsel, Jugendcafé – Osterfeld hat viele Ideen

Kaffeeklatsch mitten auf der Gildenstraße: Auch das ist eine Idee aus dem Programm des Verfügungsfonds für Osterfeld.

Foto: Dustin Abendroth

Kaffeeklatsch mitten auf der Gildenstraße: Auch das ist eine Idee aus dem Programm des Verfügungsfonds für Osterfeld. Foto: Dustin Abendroth

Oberhausen.   Seit einem halben Jahr ist das Team des Stadtteilbüros Osterfeld an der Gildenstraße präsent. Zeit für eine erste Zwischenbilanz.

Das Team des Stadtteilbüros Osterfeld zieht nach einem halben Jahr eine positive Bilanz: „Die Osterfelder muss man nicht lange ermuntern. Sie kommen direkt zu uns ins Büro und erzählen uns, was ihnen Sorgen macht und wo sie Verbesserungsvorschläge haben“, sagt Brigitte Karhoff, die zusammen mit Nathalie Liese, Dustin Abendroth und Zahide Derin von Montag bis Freitag an der Gildenstraße 20 für die Osterfelder präsent ist.

Über die gute Resonanz zum Hof- und Fassadenprogramm hat unsere Zeitung schon berichtet. Aber auch der Verfügungsfonds, der eher kleinteilige Maßnahmen unterstützt, findet viel Anklang. Dieser Verfügungsfonds ist mit knapp über 100 000 Euro pro Jahr ausgestattet, was fünf Euro pro Einwohner im Projektgebiet entspricht. Dutzende von Maßnahmen sind bereits beantragt, bewilligt und durchgeführt.

Der Osterfelder Kaffeeklatsch vom September zählt dazu oder auch die Erweiterung des Kunsthandwerkermarktes beim Osterfelder Stadtfest. Straßen- und Siedlungsfeste in Eisenheim und Vondern, Jugendcafé der Falken, Aktionsnachmittag in der Robert-Koch-Schule – all das steht auf der Projektliste.

Wer bis Ende Oktober eine Förderung beantragt, hat noch die Chance der zeitnahen Bewilligung bis zum 23. November, denn an diesem Tag trifft sich der Stadtteilbeirat wieder zur Sitzung. Dieses Gremium entscheidet über die Anträge an den Verfügungsfonds, wobei nicht nur Politiker, sondern auch Persönlichkeiten aus dem Stadtteil darin vertreten sind, wie Propst Christoph Wichmann oder auch Felix Barkowsky für das Jugendparlament.

Erster Newsletter ist veröffentlicht

Das Team des Stadtteilbüros hat im September seinen ersten Newsletter zur Sozialen Stadt Osterfeld veröffentlicht. Weitere Newsletter sollen folgen und die Öffentlichkeit über die Projektfortschritte auf dem Laufenden halten.

Zudem wurde unter dem Titel „Hingeschaut“ ein kleiner Postkartenwettbewerb gestartet, ebenfalls aus dem Verfügungsfonds gefördert – ein erstes Osterfelder Motiv liegt bereits vor. Wer die auf der Karte abgebildete, idyllische Örtlichkeit erkennt, kann die Antwort bis 31. Oktober an das Stadtteilbüro schicken und einen Zwei-Personen-Frühstücksgutschein des Bistro Surmann gewinnen. Weitere Postkarten-Rätsel mit Preisen örtlicher Anbieter sollen noch folgen.

Das Team des Stadtteilbüros wird die umfangreichen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag – also an fünf Tagen pro Woche – auch in Zukunft beibehalten, weil sich diese Lösung bewährt habe, wie Brigitte Karhoff erläutert. Den bereits gefundenen kontinuierlichen Kontakt zu den Osterfeldern wollen sie nicht wieder lockern.

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