Sanierung

Schon viele frische Fassaden für Oberhausen-Osterfeld

Markantes Beispiel für Fassaden-Auffrischung in Osterfeld: Dieses Wohnhaus an der Waisenhausstraße erstrahlt in schönstem Rot.

Markantes Beispiel für Fassaden-Auffrischung in Osterfeld: Dieses Wohnhaus an der Waisenhausstraße erstrahlt in schönstem Rot.

Foto: Dustin Abendroth, Stadtteilbüro Osterfeld

Oberhausen.   An zahlreichen Punkten im Stadtteil ist das Straßenbild bereits aufgefrischt. Förderprogramm läuft seit 17 Monaten und findet regen Anklang.

Das Hof- und Fassadenprogramm für Osterfeld zeigt weiterhin gute Wirkung. Ein besonders markantes Vorhaben wurde jetzt mitten in der Osterfelder Innenstadt abgeschlossen. Das große Gerüst an der Gildenstraße 24 ist nun abgebaut, die bereits viel beachtete Maßnahme ist unter Dach und Fach.

An dem Gebäude wurde die Backsteinfassade durch Sandstrahlen gereinigt und anschließend versiegelt, eine sogenannte „Hydrophobierung“.

Auch das Ladenlokal im Erdgeschoss des Hauses, das zuletzt ja einige Monate leer stand und dessen Schaufenster mit Zeitungen beklebt waren, erfährt nun eine neue Nutzung. Hier zieht ein arabisches Lebensmittelgeschäft ein, wie Dustin Abendroth vom Team des Stadtteilbüros auf Anfrage der Redaktion erläutert.

Bereits 28 Anträge bewilligt

Sozusagen eine Straße weiter, an der Kirchstraße 7, steht aktuell noch ein Gerüst. Dort wird eine markante Osterfelder Fassade mit historischen Stuckelementen restauriert und neu gestrichen.

Die Osterfelder greifen also gerne auf das Förderprogramm zurück, das an mehreren Stellen im Stadtteil bereits für eine nachhaltige Auffrischung der Straßenszenerie gesorgt hat.

Das Fassadenprogramm läuft seit mittlerweile 17 Monaten. In dieser Zeit konnten bereits 28 Anträge bewilligt werden. Auch aktuell liegen nach Auskunft des Stadtteilbüros einige Anträge zur Prüfung vor. Gefördert werden maximal 50 Prozent der als förderwürdig anerkannten Gesamtkosten der Fassaden- und Hofmaßnahme, höchstens jedoch 30 Euro je Quadratmeter umgestalteter Fläche. Im letzten Jahr erhielten die Osterfelder Immobilieneigentümer im Durchschnitt eine Fördersumme von fast 5900 Euro. Das zeigt: Es ergeben sich durchaus beachtliche Unterstützungs-Summen bei den einzelnen Vorhaben.

Ein ansprechendes Äußeres wertet die jeweiligen Gebäude nicht nur optisch auf, sondern steigert auch den Wert der Immobilie. Damit verbessern sich beispielsweise auch die Vermietbarkeit und zugleich die Qualität des gesamten Wohnumfeldes.

>>>>>>> Guter Rat an der Gildenstraße

Wer noch dabei sein will, sollte schnellstmöglich gezielt Kontakt aufnehmen. Detaillierte Informationen zur Antragstellung erhalten Interessenten beim Team des Stadtteilbüros an der Gildenstraße, das unter Tel. 810 69 120 oder auch per E-Mail an die Adresse stadtteilmanagement-osterfeld.de erreichbar ist.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik