Stadtteil-Politik

SPD lädt im Frühjahr 2018 zum Osterfelder Kulturforum ein

Die Bunker-Baulücke an der Bottroper Straße in Osterfeld ist geschlossen; ein wichtiges Supermarkt-Projekt für den Stadtteil ist damit verwirklicht.

Foto: Blossey

Die Bunker-Baulücke an der Bottroper Straße in Osterfeld ist geschlossen; ein wichtiges Supermarkt-Projekt für den Stadtteil ist damit verwirklicht. Foto: Blossey

OBERHAUSEN.   Der SPD-Ortsverein Osterfeld zieht eine Zwischenbilanz zur Arbeit im Stadtteil – von der „Sozialen Stadt“ bis zum Dauerärgernis Schuhhaus Erwig.

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Ein politisch geprägtes Pressegespräch zur Stadtteilarbeit – das gibt’s gar nicht so häufig in Oberhausen. Umso bemerkenswerter, dass die Sozialdemokraten aus Osterfeld am Freitag dazu einluden. Der SPD-Ortsverein zog eine Bilanz zur laufenden Wahlperiode und startete einen Ausblick auf wichtige Vorhaben.

Stichwort: Ausblick 2018. „Die SPD Osterfeld wird im kommenden Frühjahr zu einem Osterfelder Kulturforum einladen“, kündigte Landtagsabgeordneter Stefan Zimkeit an. Dieses Forum soll Akteure wie etwa das Bistro Surmann, das Café Jederman, die Eisenheimer Kulturschaffenden und viele andere an einen Tisch bringen, um sich besser miteinander zu vernetzen und gegenseitig zu unterstützen.

Der Osterfelder Wochenmarkt soll attraktiver werden

Vielleicht seien zum Beispiel gemeinsame Info-Flyer für das vielfältige Kulturangebot in Osterfeld möglich, so Stefan Zimkeit, der zusammen mit Ortsvereins-Chef Thorsten Kamps und Bezirksbürgermeister Thomas Krey noch zahlreiche weitere Programmpunkte für 2018 und die Zeit bis zur nächsten Kommunalwahl benannte: So wollen sich die Sozialdemokraten um einen attraktiveren Osterfelder Wochenmarkt bemühen und dabei die Markthändler konstruktiv mit einbinden. Priorität genießt weiterhin das Vorhaben, in Osterfeld-Mitte einen Drogeriemarkt anzusiedeln, und zwar am besten im ehemaligen Supermarkt an der Gildenstraße, Höhe Marktplatz.

Am Ball bleiben will die SPD auch mit Blick auf das Dauerärgernis des Schuhhauses Erwig. „Diese Hausfassade ist eine Katastrophe“, ärgert sich Stefan Zimkeit. Lösungen seien in den letztgenannten Fällen nur zusammen mit den jeweiligen Hausbesitzern möglich, von denen die Sozialdemokraten ein stärkeres Engagement fordern.

Mit „Osterfelder Ohr“ in die Wohnquartiere

Der SPD-Ortsverein Osterfeld sieht sich als Kümmerer vor Ort und beansprucht diesen Titel ausdrücklich unabhängig von Wahlterminen. „Seit vielen Jahren hören wir bei unserer Aktion ,Osterfelder Ohr’ den Bürgern zu und erfahren ihre Sorgen und Anliegen“, sagt Thomas Krey.

Thorsten Kamps kündigte an, dass sein Ortsverein mit der Aktion „Osterfelder Ohr“ nun verstärkt in die Quartiere des Stadtteils gehen wolle, um mit den Menschen in engstem Gesprächskontakt zu bleiben.

Politiker sehen Projekt „Soziale Stadt“ auf gutem Weg

Die SPD Osterfeld sieht den Stadtteil alles in allem auf einem guten Weg und führt dies maßgeblich auf ihre kontinuierliche Vor-Ort-Arbeit zurück. Wie zur Kommunalwahl im Mai 2014 angekündigt sei das Projekt „Soziale Stadt“ angelaufen, und das Integrierte Handlungskonzept dazu entwickele sich sehr erfolgreich. „Das läuft extrem gut“, unterstreichen Stefan Zimkeit, Thomas Krey und Thorsten Kamps.

Sie machen dazu eine lange Beispiel-Liste auf: von der kommenden Schulhofsanierung an der Erich-Kästner-Schule bis zum neuen Jugendzentrum in Regie der Falken, das eine wichtige Netzwerkfunktion für ganz Osterfeld übernehmen werde; vom Ausbildungszentrum der Bauindustrie NRW im HDO-Gebäude bis zur beginnenden Erschließung des neuen Baugebietes an der Lilienthalstraße.

Diese neue, im Alltag spürbare Dynamik in Osterfeld, die sich auch in der Supermarkt-Bebauung an der Bottroper Straße spiegele, solle in den nächsten Jahren noch gesteigert werden.

>>> 2-Stunden-Regelung bei Parken mit Parkscheibe

Die SPD Osterfeld begrüßt es, dass im Zuge der neuen geplanten Regelungen zum stadtweiten Parken für den Stadtteil Osterfeld keine Parkgebühren und keine Parkautomaten geplant sind.

Die SPD Osterfeld fordert zugleich, die Parkzeiten in den Zonen mit Parkscheiben generell auf zwei Stunden zu verlängern. Es gebe viele Hinweise von Bürgern, dass eine Stunde für einen Arzttermin oder für den Besuch des Bistros Jederman zu kurz sei. Gleichzeitig sind die Sozialdemokraten bereit, in bestimmten Teilbereichen auch kürzere Parkzeiten festzulegen, wenn Geschäftsinhaber dies wünschten.

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