Schüleraustausch

Sterkrader Schüler erleben spannende Visite in Spanien

Facettenreiche Begegnungen und Eindrücke in Katalonien: Die Sterkrader Freiherr-vom-Stein-Gymnasiasten im Rathaus der Stadt Igualada.

Facettenreiche Begegnungen und Eindrücke in Katalonien: Die Sterkrader Freiherr-vom-Stein-Gymnasiasten im Rathaus der Stadt Igualada.

Foto: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

Sterkrade / Igualada.   Eine Stadt im Strukturwandel. Das kennt man in Oberhausen. Sterkrader Schüler erleben derzeit in Katalonien, was das für Igualada heißt.

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Eine spannende Reise nach Igualada in Spanien absolvieren derzeit Schülerinnen und Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Sterkrade. Nicht nur Sightseeing steht dabei bis zu diesem Freitag auf dem Programm, sondern es gab auch bereits ein ganz besonderes „politisches“ Erlebnis.

Die Schülerinnen und Schüler des Spanischkurses der Klasse 10 (EF) wurden hochoffiziell im Rathaus der katalanischen Stadt empfangen und befragten dann auf Spanisch Lokalpolitiker zu deren Heimatort Igualada und zu den dortigen lokalen Zukunftsthemen.

Das Fach Deutsch spielt eine große Rolle

Die Sterkrader absolvieren eine Gegenvisite, nachdem Schülerinnen und Schüler aus Igualada im März dieses Jahres Oberhausen besucht hatten und in der Ruhrregion zahlreiche schöne Erfahrungen und spannende Erlebnisse sammeln konnten. An der Partnerschule „Acadèmia Igualada“ spielt das Fach Deutsch eine große Rolle, da es eine sehr gefragte Fremdsprache gerade unter den Jugendlichen ist. Die 40.000-Einwohner-Stadt liegt rund 60 Kilometer nordwestlich der Metropole Barcelona im Nordosten Spaniens.

Die Sterkrader Schüler zeigten sich bei ihrer Rathaus-Visite sehr interessiert an allen Erste-Hand-Informationen der dortigen Politiker über Igualada, da es als eine Stadt der Textilindustrie ähnliche Erfahrungen mit dem Strukturwandel wie die Stahl- und Bergbaustadt Oberhausen gemacht hat.

Die Freiherr-vom-Stein-Gymnasiasten stellten ihre Fragen zur Verblüffung und Freude der Ratsmitglieder in einem sehr guten Spanisch. Besonders begeistert war man im Rathaus der Gastgeber darüber, dass ein Dolmetschen gar nicht nötig war, da die Schülerinnen und Schüler aus Oberhausen den schnell gesprochenen Ausführungen der Politiker durchaus ohne Probleme folgen konnten.

Freundschaften fürs Leben

Schwerpunkt der Fragen waren unter anderem Geschichte und Traditionen der Stadt, die bevorzugten Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen und vor allem auch die Umweltpolitik und das Umweltbewusstsein in der dortigen Stadtgesellschaft.

„Diese Austauschreise ermöglichte unseren Jugendlichen, sich in eine neue Umgebung zu integrieren und ihre Persönlichkeit zu entfalten“, freuen sich die Lehrerinnen Susana Núñez Granados und Tugba Alaca. Darüber hinaus seien während des Spanien-Aufenthaltes Freundschaften fürs Leben entstanden. „Die kommunikative und soziale Kompetenz der Schüler erfährt in nur einer Woche Quantensprünge, die auch für die Familien prägend sind.“

>>> Historische Altstadt und Leder-Museum

Igualada ist laut Wikipedia bekannt für seine Altstadt mit schmalen Straßen und den Überresten einer alten Festung.

Die Historie als Stadt der Textilindustrie zeigt sich besonders im „Museu de la Pell d’Igualada“ – es ist das einzige Museum in ganz Spanien, das dem Leder, seiner Herstellung und Verarbeitung gewidmet ist.

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