Kirchenprojekt

Turmsanierung an St. Pankratius in Osterfeld abgeschlossen

Bald wieder gerüstfrei: Die umfangreiche Turmsanierung an der St.-Pankratius-Kirche in Osterfeld ist abgeschlossen. Werner Jansen vom Kirchenvorstand und Propst Christoph Wichmann freut’s.

Foto: Jörg Schimmel

Bald wieder gerüstfrei: Die umfangreiche Turmsanierung an der St.-Pankratius-Kirche in Osterfeld ist abgeschlossen. Werner Jansen vom Kirchenvorstand und Propst Christoph Wichmann freut’s. Foto: Jörg Schimmel

Oberhausen.   In schwindelerregender Höhe gingen monatelang umfangreiche Sanierungsarbeiten über die Bühne. Bald ist St. Pankratius wieder gerüstfrei.

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Ein Sicherungszaun, ein riesengroßes Gerüst – vom altehrwürdigen St.-Pankratius-Kirchturm in Osterfeld war in den letzten Monaten nicht allzu viel zu sehen. Jetzt kommt eine schöne Bescherung, pünktlich zum Advent: Das Gerüst verschwindet endlich! St. Pankratius erstrahlt mit seinem Haupteingang bald wieder in vollem Glanz.

Unsere Zeitung traf Propst Christoph Wichmann und Werner Jansen vom Kirchenvorstand vor Ort. Noch versteckt sich der Kirchturm hinter den Gerüstabdeckungen, doch diese Szenerie wird sich bald ändern. In diesem November verschwindet das Gerüst Stück für Stück.

Umfangreiche Sandsteinarbeiten und Fugen-Erneuerungen haben stattgefunden. Fachfirmen aus Duisburg, Essen und Gelsenkirchen waren mit ihren Teams in schwindelnder Höhe im Einsatz. Auch die markanten Heiligen- und Engelsfiguren wurden ausgebessert, auch sie waren vom Wetter, von Umwelteinflüssen und dem Zahn der Zeit arg in Mitleidenschaft gezogen worden.

Gesamtkosten betragen rund 440 000 Euro

Das Bistum beteiligt sich mit einer Summe von rund 200 000 Euro an der Maßnahme. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt rund 240 000 Euro, reduziert um einen Betrag von 20 000 Euro, der von der Denkmalschutzbehörde kommt, und um eventuelle Spenden. Auch Glaserarbeiten am Maßwerkfenster des Giebels zählten zum Sanierungsprogramm.

Die Gesamtleitung hatte der Architekt des Bistums Essen, Diplom-Ingenieur Thomas Tebruck. Neben Werner Jansen begleitete auch Winfried Kentgens, ebenfalls im Bauausschuss der Pfarrei präsent, das Projekt ehrenamtlich. Sie blicken nun optimistisch auf den Gerüstabbau, denn alles in allem wird sich die repräsentative Vorderseite der Kirche wohl ein ganzes Stück heller präsentieren.

Glockenklang auch wieder werktags

Und dann dürfen die Osterfelder übrigens auch wieder damit rechnen, dass die Glocken im gewohnten Werktags-Rhythmus schlagen. Das Läuten werktags frühmorgens musste nämlich in letzter Zeit ausfallen, um die Arbeiter auf dem Gerüst akustisch zu schützen. Nur samstags und sonntags erklang das Geläut. Mit dem Ende der Arbeiten am Turm ist es nun auch mit dieser Einschränkung vorbei.

St. Pankratius ist in diesem Advent sozusagen wieder vollkommen präsent für Osterfeld. Schon im 12. Jahrhundert stand hier eine Kirche. Seit 1896 gibt es St. Pankratius in der heutigen Form. Mehrere Turm-Sanierungen waren in den letzten Jahrzehnten erfolgt, die letzte Anfang der 1990er Jahre, wie Werner Jansen berichtet. Ja, ein wenig ist es mit St. Pankratius wie mit dem Kölner Dom. Werner Jansen: „Bei so einem altehrwürdigen Gotteshaus gibt es einfach immer etwas zu tun.“

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