Karneval

Oberhausen: Diese Prunksitzung kehrt nach neun Jahren zurück

Comeback nach neun Jahren Pause: Die traditionsreiche Karnevalssitzung der Katholischen Jugend (KaKaJu) soll 2021 in die Luise-Albertz-Halle in Oberhausen zurückkehren – mit Walter Paßgang als Sitzungspräsident.

Comeback nach neun Jahren Pause: Die traditionsreiche Karnevalssitzung der Katholischen Jugend (KaKaJu) soll 2021 in die Luise-Albertz-Halle in Oberhausen zurückkehren – mit Walter Paßgang als Sitzungspräsident.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE FotoServices

Oberhausen.  Eine traditionsreiche Karnevalssitzung arbeitet in Oberhausen an einem Revival. In der Session 2020/2021 gibt es in der Stadthalle ein Comeback.

Noch ist der närrische Vorhang nicht gefallen, schon gibt es Neuigkeiten für das kommende Jahr: Eine weitere Narrensitzung soll in der Session 2020/2021 den jecken Kalender in Oberhausen ergänzen. Die traditionsreiche Karnevalssitzung der Katholischen Jugend (KaKaJu) kehrt nach einer neunjährigen Pause in die Luise-Albertz-Halle zurück – wenn alle Gremien dem Vorhaben zustimmen.

Nach Informationen unserer Redaktion möchte die Karnevalssitzung am dritten Wochenende des neuen Jahres, am Freitag, 15. Januar 2021, oder Samstag, 16. Januar 2021, in der guten Stube schunkeln und feiern. Hinter der Idee stecken der Vorsitzende des Katholikenrates Thomas Gäng, Stadtdechant Peter Fabritz und der letzte KaKaJu-Präsident Walter Paßgang.

Kirche, Kanzel, Karneval – Humor aus der Bütt

„Die Menschen werden in allen Bereichen des Lebens ständig mit Veränderungen konfrontiert. Dazu gehören auch die Umstrukturierungen in der Katholischen Kirche in Oberhausen. Daher kehren wir zum Bewährten zurück: Kirche, Kanzel, Karneval – Humor aus der Bütt“, sagt Walter Paßgang über das jecke Vorhaben.

Im Jahr 2012 schunkelte die Sitzung in der Stadthalle nach 55 Jahren ihre überraschende Abschiedsvorstellung. „Vielen sind die Raketen des Anstandes mit Spaß und Frohsinn aus der Bütt noch in bester Erinnerung“, erinnert sich Paßgang an das muntere Programm. Bei 120 absolvierten Veranstaltungen zählten die Macher mehr als 50.000 Besucher. In starken Sessionen berichteten die Initiatoren von gleich vier ausverkauften Narrentreffen. Zuletzt feierten aber nur noch 400 Jecken mit – danach verschwand die Sitzung aus dem Kalender.

Besucher erkundigten sich über Neuauflage

Doch das Interesse flammt nun wieder neu auf. Paßgang: „Immer wieder sprechen Menschen vom KaKaJu und bitten um eine Neuauflage.“ Darum wollen die Initiatoren nun handeln. Kölsche Lieder, trockener Humor und Parodien samt Kabarett sollen auch bei der Neuauflage wieder mit dabei sein.

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