Todesfall

Oberhausen: Früherer SPD-Ratsherr Günter Kösling gestorben

In diesem Saal des Oberhausener Rathauses hat der frühere SPD-Ratsherr Günter Kösling politisch über 24 Jahre gewirkt. Nicht nur seine Fraktion trauert um den 85-Jährigen.

In diesem Saal des Oberhausener Rathauses hat der frühere SPD-Ratsherr Günter Kösling politisch über 24 Jahre gewirkt. Nicht nur seine Fraktion trauert um den 85-Jährigen.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Die Oberhausener SPD trauert um Günter Kösling, der in den 80er und 90er Jahren die Arbeit im Stadtrat mitprägte.

Die Oberhausener SPD-Ratsfraktion trauert um ihren Parteifreund und früheren Ratskollegen Günter Kösling. Der Träger des Ehrenringes der Stadt Oberhausen saß für die Sozialdemokraten von 1975 bis 1999 im Rat. Er wurde 85 Jahre alt.

Für sein kommunalpolitisches Engagement bekam Günter Kösling den Ehrenring der Stadt im Jahr 1987 verliehen. Er setzte sich immerhin 24 Jahre lang als Ratsherr für seine Heimatstadt ein. In dieser Zeit hatte er viele Funktionen inne – so war er unter anderem Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung sowie des Vergabeausschusses.

Hochphase der SPD in Oberhausen

Günter Kösling erlebte in Oberhausen die Hochphase der SPD-Dominanz in der einst so sehr durch die Stahl- und Kohleindustrie sowie durch die Gewerkschaftsbewegung geprägten Stadt. Sein Sohn Klaus Kösling folgte seinen Fußstapfen – und wurde sein Nachfolger als Ratsherr.

Sein Engagement ging auch über die Stadtgrenzen hinaus. Günter Kösling wirkte für die SPD in der Versammlung des Landschaftsverbandes Rheinland, in der Genossenschaftsversammlung der Emschergenossenschaft, im Bezirksplanungsrat beim Regierungspräsidenten sowie in der Gesellschafterversammlung der Grundstücksentwicklungsgesellschaft Oberhausen. Nicht nur die SPD-Fraktion in Oberhausen wird Günter Kösling ein ehrendes Andenken bewahren.

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