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Oberhausen legt Zahlen, Daten und Statistiken offen

Präsentieren das neue Informationssystem (v.l.): EDV-Koordinator Jörg Jülkenbeck, Bereichsleiterin Ulrike Schönfeld-Nastoll und Ralf Güldenzopf, Dezernent für strategische Planung.

Foto: Kerstin Bögeholz

Präsentieren das neue Informationssystem (v.l.): EDV-Koordinator Jörg Jülkenbeck, Bereichsleiterin Ulrike Schönfeld-Nastoll und Ralf Güldenzopf, Dezernent für strategische Planung. Foto: Kerstin Bögeholz

OBERHAUSEN.   Bürger können im Internet sehen, wie viele Menschen im Stadtteil leben oder wie viele Schüler Gymnasien besuchen. 278 Statistiken stehen bereit.

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Wie viele Menschen leben in „meinem“ Stadtbezirk? Wie viele Schüler besuchen in Oberhausen ein Gymnasium, eine Realschule, ein Berufskolleg? Und wie viele Hunde sind in der Stadt eigentlich angemeldet? Interessierten sich Bürger bislang für Fragen wie diese, mussten sie einigen Rechercheaufwand betreiben, um an die Antworten zu kommen. Ab sofort soll es einfacher gehen: Die Stadt stellt mit dem Portal „Obis“ – Oberhausener Informationssystem – Zahlen, Daten und Statistiken im Internet zur Verfügung.

Daten kostenlos herunterladen

„Für interne Zwecke arbeitet die Verwaltung das Zahlenmaterial schon lange auf“, sagt Strategie-Dezernent Ralf Güldenzopf. „Wir wollen aber Transparenz und stellen die Daten daher jetzt auch der Öffentlichkeit zur Verfügung.“ Um sich eine eigene Meinung zu bilden, um sich am Stadtgeschehen und an der Planung zu beteiligen, brauche man neben der eigenen Meinung eben auch Zahlen, Daten und Fakten.

Das Interesse an Oberhausener Statistiken sei groß, sagt Bereichsleiterin Ulrike Schönfeld-Nastoll. Das merke sie immer wieder, wenn Bürger bei ihr oder den Bereichskollegen anrufen. Auf Wunsch schicken sie Dokumente per E-Mail an die Bürger. Das ist nun nicht mehr nötig: Die im „Obis“ bereitgestellten Daten lassen sich kostenlos herunterladen, etwa als Excel-Tabelle, Bild- oder PDF-Datei. Zudem erreicht man durch einen Klick zu jeder Statistik den passenden Ansprechpartner bei der Stadt – samt Telefonnummer, fall es doch noch Fragen gibt.

Interessant seien die Zahlen auch für Unternehmen oder Träger von Alteneinrichtungen, wenn diese neue Heime planen: Wie ist die Altersstruktur in einem Bezirk? Wie viele Beschäftigte leben dort?

Insgesamt 278 Auswertungen stehen im Internet zur Verfügung. Einige wenige Bereiche des Portals sind passwortgeschützt, weil sie aus Datenschutzgründen nur intern verwendet werden dürfen.

>>> STADT WILL DAS ANGEBOT WEITER AUSBAUEN

Zu erreichen ist „Obis“ über die Startseite der städtischen Internetseite oberhausen.de. Etwa in der Mitte der Seite befindet sich das Logo „Obis“. Einmal geklickt, wird der Nutzer zur Startseite geleitet.

Das Angebot soll künftig ausgeweitet werden. In Planung sind etwa Regionalvergleiche zu anderen Revierstädten, eine Hintergrundkarte und eine Verknüpfung mit dem Sozialstrukturatlas der Stadt.

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