Sturmschäden

Oberhausen: „Sabine“ macht der OGM noch wochenlang Arbeit

Haben alle Hände voll zu tun: Mitarbeiter der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) beseitigen die Folgen von Sturm „Sabine“ bei Straßenbäumen sowie in Parks und Wäldern.

Haben alle Hände voll zu tun: Mitarbeiter der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) beseitigen die Folgen von Sturm „Sabine“ bei Straßenbäumen sowie in Parks und Wäldern.

Foto: Kerstin Bögeholz / Funke Foto Services

Oberhausen.  Parks und Straßenbäume werden derzeit von Mitarbeitern der Stadttochter OGM auf Sturmfolgen hin überprüft. Aufräumarbeiten werden noch dauern.

Knapp zwei Wochen ist es her, dass Sturm „Sabine“ durch Deutschland fegte. Auch Oberhausen blieb nicht verschont, wenn auch das befürchtete Chaos wie einst bei „Ela“ und „Kyrill“ aller Warnungen zum Trotz nicht eintrat. Dennoch: Die in Oberhausen für Grünanlagen und Straßenbäume zuständige Stadttochter Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM) hat auch Tage danach mit der Beseitigung der Sturmschäden, wie etwa Ast- und Kronenbrüchen, alle Hände voll zu tun. Drei bis vier Wochen werden die Aufräum- und Beseitigungsarbeiten noch andauern, erklärt die OGM auf Nachfrage.

Etwa 55 Meldungen seien nach „Sabine“ eingegangen, von denen knapp die Hälfte abgearbeitet worden sei. Heißt: Dringliche Gefahrenstellen wurden überprüft und gesichert. Querliegende Bäume und herausgebrochene Baumkronen seien bereits unmittelbar nach dem Sturm beseitigt worden. „Das Ausmaß der Sturmschäden ist aber längst nicht so schlimm wie bei ‘Ela’“, sagt OGM-Sprecher Alexander Höfer. Pfingststurm „Ela“ sorgte im Jahr 2014 für hunderte Meldungen und am Ende für etliche Kubikmeter Totholz.

Spaziergängern sollten beim Betreten von Wald und Parks weiter vorsichtig sein

Vereinzelt hatten sich bei dieser Redaktion Leser gemeldet, die die Stadt auf – in ihren Augen – gefährlich schief hängende Äste an Straßenbäumen hingewiesen hatten. Tagelang sei aber nichts passiert, so die Beschwerde einer Leserin, die sich nicht ernstgenommen fühlte. Die OGM zeigt Verständnis und bittet um Geduld: „Alle Meldungen, die bei uns eingehen, werden nach und nach bearbeitet.“

Derzeit sind zeitgleich einige Mitarbeiter des Forst- und Baumschutzes in Zusammenarbeit mit Kräften der städtischen Grünflächenunterhaltung im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Die „Gefahrenbaumfällung“ steht an, wie es bei der OGM heißt. Denn in der vegetationslosen Zeit kreist die Kettensäge: Es wird im Einklang mit dem Naturschutzgesetz gefährliches Gehölz beseitigt.

Spaziergänger sollten aber beim Betreten von Parks und Wäldern weiterhin vorsichtig sein, rät die OGM. Durch die aufkommenden Winde könnte es jederzeit dazu kommen, dass Äste herunterfallen.

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