Sauberkeit

Oberhausen: Stadt bittet Bürger, Müll aufzusammeln

Auch in Schmachtendorf kam in den vergangenen Jahren viel Müll zusammen bei der Aktion „Super sauber Oberhausen“. In diesem Jahr können große Gruppen leider keinen Abfall aus Büschen und von den Straßen räumen.

Auch in Schmachtendorf kam in den vergangenen Jahren viel Müll zusammen bei der Aktion „Super sauber Oberhausen“. In diesem Jahr können große Gruppen leider keinen Abfall aus Büschen und von den Straßen räumen.

Foto: Fabian Strauch / Funke Foto Service

Oberhausen.  Der alljährliche Frühjahrsputz „Super sauber Oberhausen“ fällt wegen Corona aus. Bürger können dennoch etwas für mehr Sauberkeit tun.

Der traditionelle Oberhausener Frühjahrsputz muss bekanntlich ausfallen, das Coronavirus macht der alljährlichen Aktion „Super sauber Oberhausen“ einen Strich durch die Rechnung. Doch auch wenn sich Gruppen zum gemeinsamen Reinemachen nicht treffen dürfen, könne jeder Einzelne helfen, sagt Oberhausens Umweltdezernentin Sabine Lauxen. So werde aus „Super Sauber Oberhausen“ die Aktion „Das nehme ich mit!“

Bis zu 6000 Menschen aus Oberhausen beteiligten sich in den vergangenen Jahren am großen Frühjahrsputz. Zig Tonnen Abfälle wurden von Schulklassen, Kindergärten, Anwohnergemeinschaften, Vereinen, Familien und Einzelpersonen aus Parks, von Grünflächen, Spielplätzen und Straßen gesammelt und von den Wirtschaftsbetrieben (WBO) abgeholt.

Sabine Lauxen appelliert: „Wir bitten Sie dieses Jahr um Hilfe in kleinerem Rahmen. Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Spaziergänge, alleine oder zu zweit oder mit Ihrer Familie, auch dazu nutzen, mitnehmbare Abfälle aufzusammeln und, wenn möglich, im eigenen Abfallbehälter zu entsorgen.“

So lassen sich aus Sicht der Stadt Kontakt-, Abstands- und Hygienevorschriften einhalten. Lauxen empfiehlt das Tragen von Handschuhen, falls vorhanden sollten die Sammler Zangen, Haken oder Schüppen nutzen, um den Müll aufzunehmen. Die Dezernentin ist überzeugt: „Da Sauberkeit auch mit einem Gefühl von Sicherheit und räumlicher Hygiene verknüpft wird, ist es wichtig, diese in unserer Stadt einzuhalten oder eben wieder herzustellen. Sie ist gerade jetzt ein wertvolles Gut.“

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