Corona-Krise

Oberhausen: Stoffzentrale produziert nun Schutzmasken

Schutzmasken und Regenbogen-Aktion - die Stoffzentrale in Sterkrade.

Schutzmasken und Regenbogen-Aktion - die Stoffzentrale in Sterkrade.

Foto: Dreger / Citymanagement Sterkrade

Oberhausen.  In Zeiten der Corona-Krise ist geschäftliche Kreativität gefragt. Hier ein aktuelles Beispiel aus Oberhausen-Sterkrade.

Die Corona-Krise hat viele Unternehmen zu kreativen Ideen gebracht. Die Stoffzentrale in Oberhausen-Sterkrade an der Bahnhofstraße 14 hat jetzt die Produktion kurzerhand auf Mund-Nasen-Masken umgestellt.

So könne nicht nur Mitbürgerinnen und Mitbürgern durch das neue Angebot geholfen werden, ebenso würden die Mitarbeiterinnen versuchen, durch die Produktionsumstellung ihren Arbeitsplatz zu erhalten, unterstreicht das Citymanagement Sterkrade. Momentan läuft die Produktion auf Hochtouren, die Mitarbeiterinnen nähen sich sprichwörtlich „die Finger wund“. Ein weiterer positiver Effekt ist die Wiederverwendbarkeit der Masken, da sie komplett aus Stoff bestehen und bei 60 Grad gewaschen werden können.

Der Preis für eine handgenähte Maske liegt bei 7,99 Euro plus MwSt. Interessenten können die Stoffmasken telefonisch bestellen (0208-667037). Es besteht die Möglichkeit, die Ware zugeschickt zu bekommen oder die Masken persönlich am Geschäft abzuholen. Für den Kauf wird eine Rechnung ausgestellt, die im Falle einer Postsendung mitgeschickt wird. Für alle anderen Produkte bietet die Stoffzentrale zudem einen Online-Shop an.

Ein nachhaltiges Produkt

Bei den Mund-Nasen-Masken handelt es sich also nicht nur um ein nachhaltiges Produkt, das in der Corona-Krise stark nachgefragt ist. Gleichzeitig wird durch einen Kauf der lokale Standort Sterkrade gestärkt und Arbeitsplätze werden erhalten. Neben der Herstellung von Gesichtsmasken haben sich die Mitarbeiterinnen der Stoffzentrale auch eine weitere Aktion überlegt. Alle Kinder des Stadtteils sind dazu aufgerufen Bilder mit Regenbögen zu malen, die dann im Schaufenster der Stoffzentrale ausgestellt werden. Einige Bilder sind dort bereits zu sehen. Ist das Schaufenster der Stoffzentrale einmal voll, soll die Aktion auf benachbarte Ladenlokale ausgeweitet und der Stadtteil so Stück für Stück bunter gestaltet werden.

Mit Extra-Briefkasten

Für die Aktion wurde eigens ein „Regenbogen-Briefkasten“ eingerichtet, in den Kinder ihre Bilder persönlich einwerfen oder per Post schicken können. Das Team des Citymanagements freut sich sehr über die Eigeninitiative der Mitarbeiterinnen der Stoffzentrale. Unter anderem durch eine Flyeraktion im Stadtteil sollen die Sterkraderinnen und Sterkrader auf die verschiedenen Angebote der lokalen Händler und Gastronomen im Stadtteil aufmerksam gemacht werden.

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