Bürger-Dialog

80 feste Anmeldungen – großes Forum zu Schladviertel-Zukunft

Auch um die Zukunft der Villa Rück geht es beim vierstündigen Dialogtreffen in der Aula des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums.

Foto: Gerd Wallhorn

Auch um die Zukunft der Villa Rück geht es beim vierstündigen Dialogtreffen in der Aula des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums.

oberhausen.   Mit insgesamt 150 Teilnehmern wird an diesem Samstag in der Bertha-von-Suttner-Aula gerechnet.

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Die Bürgerdialog-Veranstaltung am Samstag, 3. März, wird zu einem bemerkenswert großen Forum zur Zukunft des Schladviertels. In dieser Woche lagen im Vorfeld der Veranstaltung bei der Stadtverwaltung bereits annäherend 80 Anmeldungen vor.

Die eingegangenen Anmeldungen kommen fast ausschließlich von Bürgerinnen und Bürgern des Quartiers und aus dem näheren Umfeld des jetzigen Standortes von XXXLutz-Rück. Darüber hinaus sind auch Anmeldungen von politischen Vertretern unterschiedlicher Fraktionen und Gruppen eingegangen.

Heftige Kritik aus der Bürgerschaft

Die Stadt und die Bürgerinitiative „Rettet die Villa Rück“ laden gemeinsam zu dem Treffen in die Aula des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums ein. Vielleicht hat ja auch diese ungewöhnliche Kooperation, die es in dieser Form in Oberhausen zum ersten Mal gibt, zur großen Resonanz beigetragen. Das Möbelunternehmen XXXLutz-Rück will mit seinem Standort zum Stahlwerksgelände wechseln und das jetzige Firmen-Areal mitten im Schladviertel als Investor und Bauherr vermarkten. Ende 2017 war dabei von bis zu 290 neuen Wohnungen im Schladviertel die Rede, was sofort zu heftiger Kritik aus der Bürgerschaft führte.

Die Planer des Treffens gehen davon aus, dass neben den fest angemeldeten Teilnehmern eine etwa gleich große Anzahl an interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus dem Quartier spontan bei der Veranstaltung präsent sein werden, so dass alles in allem mit rund 150 Teilnehmern kalkuliert wird.

In kleinen Runden und im Plenum

XXXLutz-Rück wird durch die von dem Unternehmen beauftragten Stadtplaner (BMS Stadtplanung, Bochum) und Architekten (Rheinflügel Severin, Düsseldorf) bei der Dialogveranstaltung vertreten sein. Die Fachleute sollen auf diese Weise direkt am Dialog teilnehmen und die Erkenntnisse und Informationen aus erster Hand in die weitere Arbeit an den städtebaulichen Entwurfsvarianten für das Schladviertel einbringen.

Peter Helbig und Ulrike Busch moderieren das Treffen, das um 14 Uhr mit der Begrüßung durch Bezirksbürgermeisterin Dorothee Radtke und Dezernentin Sabine Lauxen beginnt. Dann folgt eine Dialogphase in kleinen Runden. Schließlich geht es wieder ins Plenum. Gegen 18 Uhr soll die Debatte enden.

>>>>>> Ein Drittel ist als Grünfläche vorgegeben

Erste Entwurfsvarianten des Flächeneigentümers liegen vor und sollen im Detail diskutiert werden.


Die Stadt hat für die Planungen vorgegeben, dass maximal zwei Drittel der Fläche auf eine neue Bebauung entfallen können, dass aber ein Drittel auf jeden Fall zur Grünfläche werden muss.

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