Stadtentwicklung

Baustart für DRK-Projekt an der Wernerstraße noch 2018

So soll das Gebäude an der Wernerstraße aussehen. Spatenstich ist noch 2018.

So soll das Gebäude an der Wernerstraße aussehen. Spatenstich ist noch 2018.

Foto: Mülheimer Wohnungsbau

oberhausen.   Die Josefschule ist abgerissen, das Gelände an der Wernerstraße freigeräumt. Das DRK verwirklicht hier bis zum Jahr 2020 ein neues Projekt.

Wer auf der Duisburger Straße in Höhe Wernerstraße unterwegs ist, erkennt schnell: Die Josefschule an der Wernerstraße ist verschwunden. Der Abriss ist abgeschlossen und der Weg ist frei für das bereits angekündigte DRK-Projekt an dieser Stelle.

Auf Anfrage unserer Zeitung erläuterte jetzt DRK-Sprecherin Katrin Schubert wichtige Eckdaten zum kommenden Standort: Der Spatenstich für die neue DRK-Seniorenresidenz an der Wernerstraße (so wird die Einrichtung künftig heißen) soll noch in diesem Jahr erfolgen. Auch bei diesem Projekt kooperiert das DRK als künftiger Betreiber eng mit der Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB) als Investor, Bau- und Projektpartner. Das DRK-Team unterstreicht in diesem Zusammenhang: „Wie erfolgreich das Rote Kreuz und die MWB zusammen arbeiten, hat bereits die Umsetzung des Projekts Seniorenresidenz Grenzstraße gezeigt. Auch bei der Stadt Oberhausen waren die Türen rund um die Planungen der neuen Seniorenresidenz an der Wernerstraße stets offen, der Bedarf für moderne Pflegeeinrichtungen in Oberhausen wurde erkannt und damit die Umsetzung der Pläne unterstützt.“

Der künftige Standort in Lirich setzt auf zeitgemäße Angebote: Geplant sind 14 Wohnungen für das betreute Wohnen. Das Programm umfasst neben einem umfangreichen Grundservice verschiedene Wahl-Services, zu denen zum Beispiel Hausmeisterdienste zählen oder auch der Anschluss an die Hausnotrufzentrale. Ebenso können Mahlzeitenservice, Reinigungs- und Wäschedienste, Tagespflege und die stationäre Kurzzeitpflege in der hauseigenen Senioreneinrichtung gebucht werden. Schon jetzt gebe es zahlreiche Anfragen für die Wohnungen, unterstreicht das DRK.

Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen

Eine separate Station mit 13 Kurzzeitpflegeplätzen ergänzt das Angebot. „Hiermit sind wir auf die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger eingegangen, denn der Bedarf der Kurzzeitpflegeplätze in Oberhausen ist sehr groß“, unterstreicht Katrin Schubert. Hinzu kommen 80 vollstationäre Plätze.

Das Rote Kreuz setzt auf eine zügige Verwirklichung der Baumaßnahme. Die Fertigstellung der Seniorenresidenz Wernerstraße ist bereits für das Frühjahr 2020 geplant. Umzug und Einzug sollen im Mai 2020 erfolgen.

Die Seniorenresidenz an der Wernerstraße ist der Ersatzneubau für das August-Wieshoff-Seniorenzentrum an der Saarstraße. Der Übergang von dem einen zum anderen Standort soll möglichst fließend erfolgen: Alle zu diesem Zeitpunkt dort lebenden Bewohner werden Vorrang bei der Belegung der Pflegeplätze an der Wernerstraße haben. Wer sich also jetzt für das August-Wieshoff-Seniorenzentrum entscheidet, entscheidet sich später automatisch für die Seniorenresidenz Wernerstraße.

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