SCHULEN

Der Name Astrid Lindgren kehrt an die Stiftstraße zurück

Die Grundschule an der Stiftstraße erhält zum Schuljahr 2017/18 den dort bereits bekannten und bewährten Namen Astrid-Lindgren-Schule.

Foto: Tom Thöne

Die Grundschule an der Stiftstraße erhält zum Schuljahr 2017/18 den dort bereits bekannten und bewährten Namen Astrid-Lindgren-Schule. Foto: Tom Thöne

oberhausen.   Ein bewährter Namen wird reaktiviert – die Schule an der Stiftstraße heißt schon bald Astrid-Lindgren-Schule.

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Eine ganz besondere Namens-Rückkehr vollzieht sich zum Schuljahr-Start 2017/2018 im Schladviertel: Die Schule an der Stiftstraße erhält den Namen Astrid-Lindgren-Schule.

Diese Umbenennung stellt zugleich eine bemerkenswerte Rückkehr zu einem alten und bewährten Namen an diesem Standort dar, denn die Schule an der Stiftstraße entstand ja erst zum Schuljahr 2012/2013. Damals wurden dort die Johannesschule und die Astrid-Lindgren-Schule zusammengelegt.

Im Vorfeld dieser Fusion fiel es damals nicht leicht, einen neuen Namen zu finden. Schüler, Eltern und Kollegien wurden in den Prozess fortlaufend mit einbezogen.

Schließlich einigte man sich auf den „Arbeitsnamen“ Schule an der Stiftstraße. Schon damals war aber klar, dass es sich nur um einen vorläufigen Namen handeln sollte.

Beide Gründerschulen konnten 2012/2013 auf eine lange Tradition zurückblicken: Die Johannesschule gab es dort seit über 110 Jahren; die Astrid-Lindgren-Schule war sogleich mit der Einführung der Grundschulen in Nordrhein-Westfalen gegründet worden. „Nachdem beide Schulen in den Jahren seit 2012 zusammengewachsen waren, stellte sich wieder die Frage nach einem geeigneten Schulnamen“, formulieren Rektor Peter Kovac und Schulpflegschaftsvorsitzende Eva Janda. Es habe sich fortan immer mehr „der Gedanke verfestigt“, einen der beiden bewährten Vorgänger-Schulnamen auszuwählen.

Der Name Johannesschule sei mit der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Evangelist eng verknüpft und für eine katholische Schule gut geeignet gewesen, erläutern Rektor und Schulpflegschaftsvorsitzende. „Für die heutige Gemeinschaftsgrundschule lässt sich der Name aber nicht nutzen.“ Deshalb stelle die Namensgebung als Astrid-Lindgren-Schule eine bestens geeignete Alternative dar.

Die schwedische Kinderbuchautorin sei eine Persönlichkeit, die einen hohen Bekanntheitsgrad genieße und stets gegen Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung gekämpft habe. „Astrid Lindgren bietet durch ihre Bücher auch heute noch zeitlose Antworten auf drängende Probleme.“

Schulkonferenz sagte klar ja

Die Schulkonferenz hat sich bereits am 9. Mai 2016 einstimmig auf den neuen Namen geeinigt. Nun ist in diesem Frühjahr die Politik an der Reihe: Am Mittwoch, 1. Februar, werden sich die Bezirksvertretung Alt-Oberhausen und der Schulausschuss mit der Umbenennung befassen. Sein endgültiges Votum gibt der Stadtrat in seiner Sitzung am Montag, 13. Februar, ab. Es darf mit einem klaren Votum pro Astrid Lindgren gerechnet werden.

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