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Neuer Wohnraum entsteht an der Bebelstraße in Alstaden

Hier gibt es keine Getränke mehr, dafür rollen bald die Bagger an: die ehemalige Filiale von Trink & Spare.

Foto: Gerich

Hier gibt es keine Getränke mehr, dafür rollen bald die Bagger an: die ehemalige Filiale von Trink & Spare. Foto: Gerich

Oberhausen.   Am Standort eines ehemaligen Getränkemarktes entstehen 23 Wohnungen, 21 davon sind seniorengerecht. Projekt liegt zentral in Oberhausen-Alstaden.

Die Gemeinnützige Postbaugenossenschaft Oberhausen plant an der Bebelstraße 170, auf dem ehemaligen Trink & Spare-Gelände, den Neubau von 23 Wohnungen. „21 davon werden seniorengerecht errichtet“, erklärt Jörg Buschmann, Geschäftsführer von Postbau.

Abbruch beginnt bald

Die Investitionssumme des Projektes, das gegenüber der Straße Flockenfeld, entsteht, beträgt 3,5 Millionen Euro. Der Abbruch des bisherigen Getränkeshops mitsamt einem Zweifamilienhaus soll schon in wenigen Wochen beginnen.

„Der Abriss ist ein wenig kompliziert, macht aber keine größeren Probleme“, sagt Buschmann. Der Bauantrag sei bereits bei der Stadt eingereicht und „ist auf einem guten Weg zur Genehmigung“, so der Geschäftsführer.

Architekt Werner Stoffels hat sich aufgrund des Grundstücks für eine L-förmige Bauweise zum Hof hin entschieden. „Die Stadt wollte gerne die Straße vorne zubauen, wir wollten dagegen lieber den Winkel nutzen, um die Privatstraße auch als Zufahrtsweg für Feuerwehr und für Pkw-Stellplätze offen zu lassen“, erzählt der zuständige Architekt. „Irgendwann hat dann die Stadt auch mitgezogen“.

Mietpreis: sechs Euro pro Quadratmeter

Die seniorengerechten Wohnungen sind allesamt mit Aufzügen vom Keller bis zum Dachgeschoss erreichbar. Der erste Bauabschnitt, der vierstöckig gebaut wird, soll Mitte 2018 fertiggestellt werden. Zum Hof hin werden die Bauten zweistöckig sein. Mit Blickrichtung zum Antoniusplatz sollen laut Architekt Stoffels Grünflächen entstehen, um für eine gute Aussicht zu sorgen. Interessierte Mieter können sich ab sofort bei der Postbaugenossenschaft informieren: Die Wohnungen werden zwischen 48 und 87 Quadratmeter groß sein.

„Die Quadratmetermiete soll bei sechs Euro liegen“, sagt Buschmann. „Die Größenvorgaben haben wir weitestgehend bei der Planung einhalten können“, fügt Stoffels hinzu. Verkauft werden die Wohnungen nicht.

Hohe Nachfrage

Warum wird genau an dieser Stelle gebaut? Buschmann: „Das Grundstück liegt zentral in unserem Bestand, der in Alstaden und Lirich gelegen ist. Hier ist eine gute Versorgung mit Ärzten und dem nahegelegenen Bero-Zentrum gegeben.“ Der Neubau mache Sinn, weil aufgrund der Altersstruktur der Genossenschaftsmitglieder und der demographischen Entwicklung immer mehr seniorengerechte Wohnungen nachgefragt würden. Die Planungen zu dem Projekt begannen bereits Mitte 2015.

„Das Problem war dann eher, ein genau passendes Grundstück zu finden“, erklärt Buschmann. „Wir kamen dann eher zufällig über einen Handwerker mit dem Verkäufer in Kontakt. Der Rest ging dann relativ zügig.“

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