Schulprojekt

Wunderschule bittet für die Klima Challenge um Unterstützer

An der Wunderschule freuen sich Kinder, Eltern und Lehrerteam darauf, aus 270 Quadratmetern Eintönigkeit eine artenreiche Naturinsel zu gestalten.

An der Wunderschule freuen sich Kinder, Eltern und Lehrerteam darauf, aus 270 Quadratmetern Eintönigkeit eine artenreiche Naturinsel zu gestalten.

Foto: Verena Noll / Wunderschule

Oberhausen.   Die Wunderschule aus Lirich ist bei der Klima Challenge dabei. Nun sind Unterstützer gefragt. Das Projekt: ein schöner Obst- und Gemüsegarten.

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Die „Klima Challenge Ruhr“ des Regionalverbandes Ruhr (RVR) gilt als ein ökologisch wegweisendes Projekt in der Region. Bis zu 100.000 Euro stehen insgesamt zur Verfügung, um zivilgesellschaftliche Projektideen im Bereich Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit im Ruhrgebiet zu fördern.

Und Oberhausen ist mit dabei: Die Wunderschule in Lirich hat es sich zum Ziel gesetzt, mit der gesamten Schulgemeinde und der Nachbarschaft in Lirich aktiv zu werden, um für den Klimaschutz und nachhaltige Ideen ein Zeichen zu setzen. Ende 2018 hatte sich das Team der Wunderschule für die Klima Challenge Ruhr beworben. Und nun ist die Grundschule als einzige Schule aus Oberhausen mit dabei.

Alte Obst- und Gemüsesorten sollen gepflanzt werden

Mit einer originellen Klimaschutz-Idee hat die Wunderschule diesen beachtlichen Teilnahme-Erfolg erzielt: „Wir wollen aus dem trostlosen Vorgarten unserer Schule einen artenreichen und bunten Obst- und Gemüsegarten für alle anlegen“, berichtet Barbara Meister, Projektleiterin und Klassenlehrerin der 4c. Das Vorhaben soll nach dem Prinzip der Permakultur vonstatten gehen. Die zentralen Stichworte dazu lauten „Humusbildung“ und „Rekarbonisierung des Bodens“.

Alte Obst- und Gemüsesorten sowie viele essbare Blumen und Wildkräuter stellen sich die Wunderschüler vor. Geplant ist „ein schöner Ort für Menschen, aber auch für Tiere und Insekten“, wie es vielversprechend heißt.

Wie ein großes Spiel im Internet

Um die konkrete Höhe der Fördersumme für jedes teilnehmende Projekt wird im Zuge der Klima Challenge Ruhr gekämpft. Und das geschieht vom 9. März bis 6. April und funktioniert wie ein großes Spiel im Internet. Möglichst viele Punkte sind zu erzielen. „Je mehr klimaschützende Aktionen für ein Projekt gepostet werden, desto höher fällt die anteilige Förderung für dieses Projekt aus“, erklärt Barbara Meister. Das bedeutet: Oberhausener, die das Team der Wunderschule unterstützen möchten, können sich mit eigenen klimaschützenden Aktionen einbringen.

Immer dann, wenn man als Spielerin oder Spieler in seinem Alltag klimafreundlich unterwegs ist, postet man diese Aktion nach vorheriger persönlicher Anmeldung im eigenen Spieler-Account auf der Internetseite www.ruhr2022.de. Vom Rad- statt Autofahren bis zum Verzicht auf jegliches Plastik beim Einkaufen – die Liste des möglichen Klima- und Umweltschutz-Engagements ist riesig. Dafür stehen den Mitspielern Kategorien wie „Mobilität“, „Energie“, „Konsum und Leben“ zur Verfügung.

Spiel beginnt am 9. März

Die Wunderschule appelliert an alle Oberhausener: „Wir brauchen ganz viele Menschen, die für unsere Schule mitspielen! Das Spiel beginnt am 9. März und bis dahin suchen wir möglichst viele Menschen, die sich für unsere Projektidee als Mitspieler begeistern und sich registrieren lassen.“

>>> Auch Hausgemeinschaft und Bienenzüchter dabei

Das Projekt der Wunderschule ist online im Internet auf www.ruhr2022.de zu finden. Es hat die Nummer 54.

Die Wunderschule ruft alle Oberhausener auf, sich dort als Mitspieler für die Liricher Schule anzumelden und auch Verwandte, Freunde, Nachbarn, Kollegen und Vereine zu animieren.

In Oberhausen nehmen neben der Wunderschule auch eine Hausgemeinschaft (Projekt Nr. 50) und der Bienenzuchtverein Oberhausen (Nr. 69) an der Klima Challenge Ruhr teil.

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