Verstorben

Oberhausen trauert um Installationskünstler Christo

Christo (rechts) bei der Eröffnung von „Big Air Package" im Gasometer Oberhausen am Freitag, 15. März 2013. Der Installationskünstler ist jetzt in New York mit 84 Jahren verstorben. Neben ihm auf dem Foto steht links Projektleiter und Fotograf Wolfgang Volz.

Christo (rechts) bei der Eröffnung von „Big Air Package" im Gasometer Oberhausen am Freitag, 15. März 2013. Der Installationskünstler ist jetzt in New York mit 84 Jahren verstorben. Neben ihm auf dem Foto steht links Projektleiter und Fotograf Wolfgang Volz.

Foto: Tom Thöne / WAZ FotoPool

Oberhausen.  Oberhausen hat dem Installationskünstler Christo, der jetzt mit 84 Jahren verstorben ist, viel zu verdanken.

Bestürzt und traurig hat das Team des Oberhausener Gasometers auf die Nachricht vom Tode des Installationskünstlers Christos reagiert.

Christo realisierte im Gasometer gleich zwei Projekte: Unvergessen 1999 „The Wall“, bestehend aus 13.000 knallbunten Ölfässern, das als Abschlusspräsentation der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (IBA) stattfand. 2013, vier Jahre nach dem Tod seiner Frau Jeanne-Claude, kehrte Christo mit dem „Big Air Package“ zurück: Eine begehbare weiße Hülle, die den gesamten Gasometer-Innenraum ausfüllte und in der die Grenzen des Raumes aufgelöst schienen.

„Christo hat uns gelehrt, mit den Dimensionen des Innenraums des Gasometers vollkommen neu umzugehen und den riesigen Luftraum mit Fantasie zu füllen. Das hat vor ihm noch kein Gestalter wirklich gewagt“, erklärt Gasometer-Geschäftsführerin Jeanette Schmitz. „Die internationale Bedeutung des Gasometers als Ausstellungshalle und Kunstraum haben wir Christo zu verdanken. Er hat uns künstlerisch und international geadelt. In den persönlichen Begegnungen im und um den Gasometer waren seine energiegeladenen Inspirationen für das gesamte Team eine großartige Bereicherung.“

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