Bürgerbeteiligung

Oberhausen: Wie Kinder an der Stadtpolitik beteiligt werden

Zum Weltkindertag demonstrierten schon Kinder aus verschiedenen Oberhausener Kindergärten vor dem Rathaus.

Zum Weltkindertag demonstrierten schon Kinder aus verschiedenen Oberhausener Kindergärten vor dem Rathaus.

Foto: Katharina Paris / WAZ FotoPool

Oberhausen.  Die UN-Kinderrechtskonvention sieht vor, dass Kinder angehört werden sollen, wenn Entscheidungen sie betreffen. Wie stellt Oberhausen das sicher?

In der Reihe zum Thema Bürgerbeteiligung in Oberhausen, die Volkshochschule und Stadt gemeinsam anbieten, geht es beim nächsten Termin am Donnerstag, 5. März, um einen besonderen Aspekt: Die Experten aus der Verwaltung erörtern und diskutieren die Beteiligungsmöglichkeiten von ganz jungen Bürgern. Welche Entscheidungsmöglichkeiten haben Kinder zum Beispiel bei der Spielplatzplanung in Oberhausen?

Bereits 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention. Demnach verpflichten sich die Vertragsstaaten, zu denen auch Deutschland gehört, Kinder bei allen sie betreffenden Angelegenheiten anzuhören und deren Meinung „angemessen sowie dem Alter und der Reife entsprechend zu berücksichtigen“, heißt es in der Einladung zu der Veranstaltung. Was das bedeutet und wie es praktisch vor Ort umgesetzt wird, ist Bestandteil des Info-Abends „Mit uns – Bürgerbeteiligung in Oberhausen“.

Die Reihe wird von der Volkshochschule und der Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung gemeinsam organisiert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderbüros der Stadt werden an diesem Abend erläutern, wie die Stadt Oberhausen die Kinderrechtskonvention umsetzt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet am Donnerstag, 5. März, um 18 Uhr im Raum 330 des Bert-Brecht-Hauses statt (Langemarkstraße 19-21).

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