Klassentreffen

Oberhausener Schüler treffen sich erstmals nach 50 Jahren

In der Gaststätte Alt-Buschhausen trafen sich die einstigen Absolventen der Volksschule „Fichteschule“ – nach 50 Jahren zum ersten Mal.

In der Gaststätte Alt-Buschhausen trafen sich die einstigen Absolventen der Volksschule „Fichteschule“ – nach 50 Jahren zum ersten Mal.

Foto: Kerstin Bögeholz

Oberhausen.   Über Jahre drückte man gemeinsam die Schulbank, doch dann verlor man sich aus den Augen. Die Freude über ein besonderes Treffen war nun groß.

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Ihnen ist es so gegangen wie vielen Schulabsolventen in den vergangenen Jahrzehnten: Tag für Tag saß man als Schüler zusammen, büffelte für Klassenarbeiten, feierte zusammen Party – doch dann verlor man sich über eine lange Zeit aus den Augen.

Franz Stuhrmann, Absolvent der Volksschule „Fichteschule“ in Buschhausen, wollte das nicht so auf sich beruhen lassen – und organisierte jetzt ein erstes großes Klassentreffen nach 50 Jahren – von 30 Schülern kamen immerhin 19.

Im Jahr 1968 auf die Gesellschaft losgelassen

Im Jahr 1968 wurden die damals durchschnittlich 14-jährigen Absolventen auf die Gesellschaft losgelassen. Heute sind sie Ingenieure, Beamte – und sogar den Innovationspreis „Fügen im Handwerk“ konnte der ehemalige Schüler Peter Szymansky mit seiner Oberhausener Firma für sich gewinnen. „Wir sind eigentlich alle etwas geworden, die Fichteschule hat wohl gute Arbeit geleistet“, freut sich Franz Stuhrmann.

Die Gruppe plauderte am Sonntag bei Speis und Trank in der Gaststätte „Alt Buschhausen“ über alte Zeiten und Höhepunkte der Schullaufbahn.

Viele über Facebook erreicht

Franz Stuhrmann erzählt, dass es nicht leicht war, die Leute zu erreichen, von denen man mehrere Jahrzehnte nichts gehört hatte, doch ist er begeistert davon, wie viele dann erschienen sind. „Über alte Telefonlisten, aber auch Internetplattformen wie Facebook habe ich fast alle erreichen können“, erläutert Stuhrmann. „Ein paar hatten leider aus gesundheitlichen oder zeitlichen Gründen nicht die Möglichkeit zu kommen, doch sind 19 ja schon eine ganze Menge.“

Dafür wurden teils auch längere Anreisen in Kauf genommen, wie zum Beispiel aus Linz am Rhein oder auch aus Norddeutschland.

Mitschüler von einst gaben sich später das Ja-Wort

Der Kontakt unter den ehemaligen Schülern wurde nicht bei allen über eine solch lange Zeit auf Eis gelegt. Peter Szymanski und seine Frau Elke trafen sich vier Jahre nach Schulabschluss wieder und sind heute ein Ehepaar. „Ich finde es toll, aber auch sehr interessant, die alten Mitschüler heute wieder zu sehen und freue mich auf einen tollen weiteren Abend“, sagt Elke Szymanski.

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