Bundespolitik

Oberhausener SPD-Chef Dirk Vöpel ist tief verärgert

Ende 2012 besuchte die damalige SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles die Oberhausener SPD. Auf dem Foto zu sehen sind der heutige NRW-SPD-Chef Michael Groschek sowie von links: René Pascheberg, Bernd Elsemann, Julian Müller, Andrea Nahles, Lutz Wallhorn, Dirk Vöpel, Elia Albrecht -Mainz, Maximilian Janetzky, Rebecca Fehrenberg, Sven Pascheberg und Raphael Werft.

Foto: Ulla Emig

Ende 2012 besuchte die damalige SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles die Oberhausener SPD. Auf dem Foto zu sehen sind der heutige NRW-SPD-Chef Michael Groschek sowie von links: René Pascheberg, Bernd Elsemann, Julian Müller, Andrea Nahles, Lutz Wallhorn, Dirk Vöpel, Elia Albrecht -Mainz, Maximilian Janetzky, Rebecca Fehrenberg, Sven Pascheberg und Raphael Werft.

Oberhausen.  Martin Schulz’ Entscheidung, kein Außenminister werden zu wollen, löst bei Dirk Vöpel nur Kopfschütteln aus. In der SPD laufe vieles falsch.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Tief verärgert zeigt sich der Oberhausener SPD-Vorsitzende Dirk Vöpel, der seit 2013 Bundestagsabgeordneter in Berlin ist. Der Wutausbruch von Sigmar Gabriel und der Rückzug von Martin Schulz als Außenminister-Kandidat löst bei Vöpel nur Kopfschütteln aus. „Mir fehlen so langsam die Worte und ich nehme das Ganze nur noch zur Kenntnis. Innerhalb der Partei müssen wir nun erst einmal inhaltliche Diskussionen führen – wenn das überhaupt noch möglich ist.“

Kritik äußerte Vöpel auch daran, dass Andrea Nahles nun für den Parteivorsitz vorgesehen sei: „Das soll keine Kritik an Andrea Nahles sein, aber die Leute haben die Schnauze voll, dass sich ein paar Leute in Berlin in einem Kämmerlein zusammensetzen und dort was aushecken.“ Das sei aber noch nicht bis in die Bundeshauptstadt durchgedrungen. Vöpel befürchtet nun, dass es der Partei schwer fällt, einen Außenminister zu finden. „Ob das Sigmar Gabriel ist, weiß ich nicht. Aber auch er hat sich nicht erwachsen verhalten.“ Klar sei aber auch, dass Schulz’ Vorgehen, sich als Außenminister vorzuschlagen, innerhalb der Partei auf große Ablehnung gestoßen ist.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (6) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik