Parkgebühren

Parkgebühren: SPD will Sonderregeln für Berufspendler

Die neuen Parkgebühren sorgen in Oberhausen noch immer für Diskussionen.

Die neuen Parkgebühren sorgen in Oberhausen noch immer für Diskussionen.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Die Oberhausener will das Konzept der neuen Parkgebühren noch einmal nachbessern. In der Ratssitzung am Montag stellen sie ihre Ideen vor.

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Wegen des anhaltenden Bürger-Protestes fordert die Oberhausener SPD Nachbesserungen beim neuen Parkraumkonzept der Stadt. Für die Ratssitzung am Montag kündigen die Sozialdemokraten einen entsprechenden Änderungsantrag an.

„In erster Linie geht es darum, Härten für Berufspendler, die oft keine wirkliche Alternative zum Auto haben, zu vermeiden, aber andererseits das Ziel, den Parkdruck in den betroffenen Gebieten zu senken, nicht aus den Augen zu verlieren“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Sonja Bongers. Die Stadt solle zusätzliche Standorte für Langzeitparkplätze ausfindig machen und dort, aber auch an der Düppel- und der Friedrich-Karl-Straße günstige Wochen- und Monatsparktickets anbieten.

Auch die Anbindung an den Nahverkehr müsse aus SPD-Sicht besser sein. Zu prüfen sei, ob die Stadt nicht auch Mitarbeiter-Parkausweise ausstellen könne, etwa für Angestellte von Krankenhäusern. „Man hört und liest bei den Beschwerden auch immer wieder den Vorwurf heraus, Verwaltung und Politik hätten hier klammheimlich eine Parkpreiserhöhung durchgedrückt – was nicht stimmt“, stellt Sonja Bongers klar. „Aber um solche Vorwürfe schon gleich im Vorfeld zu vermeiden, muss sich die Verwaltung in unseren Augen auch über bessere Kommunikations- und Informationswege Gedanken machen.“

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