Zahlreiche Verstöße

Polizei Oberhausen fischt etliche Lkw aus dem Verkehr

Auch Autotransporter wurden von der Polizei nahe der Brücke der Autobahn A 42 angehalten.

Foto: Polizei Oberhausen

Auch Autotransporter wurden von der Polizei nahe der Brücke der Autobahn A 42 angehalten. Foto: Polizei Oberhausen

Oberhausen.   Verstöße gegen die Lenkzeiten, ungesicherte Ladung. Wegen zahlreicher Verstöße wartet auf etliche Fahrer und Spediteure nun ein Bußgeld.

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Der Verkehrsdienst der Polizei Oberhausen hat in der vergangenen Woche verstärkt Lkw-Fahrer und ihre Gespanne kontrolliert. Die am Montag gezogene Bilanz fällt negativ aus. Die Beamten stellten etliche Verstöße fest.

So ergab die Kontrolle eines 40-Tonners am vergangenen Montag, dass der Fahrer aus Regensburg insgesamt 19 Verstöße gegen Lenkzeiten und Ruhezeiten begangen hatte. Der Mann muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 1400 Euro rechnen, sein Spediteur mit 4200 Euro. Am Dienstag erwischte die Polizei einen Fahrer mit einem 18-Tonner, der um über 13 Prozent überladen war. Das bedeutet ein Bußgeld von 235 Euro und einen Punkt in Flensburg.

Am Mittwoch wurde ein 43-Jähriger mit einem Zwölf-Tonner ohne eine erforderliche Fahrerkarte ertappt. Für die vergangenen 20 Tage waren keine Lenkzeiten eingetragen. Für jeden einzelnen muss er nun je 50 Euro Bußgeld zahlen. Auch ein 58-Jähriger, den die Beamten am gleichen Tag kontrollierten, hatte gegen die tägliche und wöchentliche maximale Lenkzeit verstoßen. Die Sicherheitsleistung von 240 Euro zahlte der Spanier noch vor Ort.

Bußgelder für die Fahrer und für die Spediteure

Am Donnerstag hatte ein Lkw-Fahrer aus Brandenburg die Wochenendruhezeit, vorgeschrieben sind 45 Stunden, verkürzt und nur 36 Ruhestunden auf dem Zeitkonto. Hierfür zahlt der Mann 270 Euro, der Unternehmer 810 Euro. Ein 39-jähriger Mazedonier mit einem Autotransporter hatte die Tageslenkzeit überschritten und dazu zwei erhebliche Verstöße gegen die Wochenlenkzeit begangen. Bußgeld für den Fahrer 250 Euro, für den Unternehmer 750 Euro.

Am Freitag fiel ein Fahrer eines Autotransporters aus Dorsten auf. Er hatte die Doppelwochenlenkzeit von maximal 90 Stunden auf 98 Stunden ausgedehnt. Bußgeld für den Fahrer 210 Euro, für den Unternehmer 630 Euro.

Unter anderem wegen Mängeln bei der Ladungssicherung erhoben die Beamten weitere Verwarnungsgelder. Die Überprüfungen der Lkw und ihrer Fahrer, für die sich die Beamten an der Buschhausener Straße in Höhe der A 42 postiert hatten, standen im Rahmen der „Tispol-Kontrollwoche Truck and Bus“, für die Verkehrsdienste europaweit zusammenarbeiten. In Oberhausen sei außerdem jederzeit mit speziellen Verkehrskontrollen durch die Polizei zu rechnen, hieß es. Es gelte, jedes Risiko durch Übermüdung des Fahrers, Überladung des Fahrzeuges, Mängel bei der Ladungssicherung oder technische Mängel zu vermeiden.

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