Indie-Pop

Pop-Duette jenseits von Cindy & Bert

Zurück in der kalten Heimat: die Serbien-Abenteurer „Theodor Shitstorm“ alias Desiree Klaeukens und Dietrich Brüggemann.

Zurück in der kalten Heimat: die Serbien-Abenteurer „Theodor Shitstorm“ alias Desiree Klaeukens und Dietrich Brüggemann.

Foto: Grand Hotel Van Cleef

Oberhausen.  Mit ihrem Indie-Pop made in Belgrad gastieren Desiree Klaeukens und Dietrich Brüggemann alias „Theodor Shitstorm“ am 24. September im Druckluft.

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„Indie-Pop-Duette, die sich nie zu ernst nehmen“, pries kennerhaft der Musikexpress an „Theodor Shitstorm“. Das sympathisch-verquere Duo musiziert am Dienstag, 24. September, um 20 Uhr im Druckluft, Am Förderturm 27.

Theodor Shitstorm wurde im Juli 2017 in Serbien geboren. Seine Eltern sind die Singer-Songwriterin Desiree Klaeukens und der Filmemacher Dietrich Brüggemann. Sie kennen sich seit einigen Jahren, er hat in ihr bereits eine Schauspielerin entdeckt, jetzt entdeckt sie in ihm den Musiker. Also laden sie einen Laptop, eine Gitarre, ein Mikrofon und viele Kabel in einen steinalten Porsche und fahren in Richtung Balkan. Auf staubigen Straßen und in einer heißen Wohnung in Belgrad entstehen während zweier Wochen Hymnen auf den Rock’n’Roll und den erweiterten Kunstbegriff, Klagelieder über die alte Tante BRD, absurde Schuldzuweisungen, Balladen für die Autobahn und zweistimmige Ratgeber für alle Lebenslagen.

Es gibt doch nichts Schöneres als Duette. Aber wo sind sie hierzulande? Was gibt es jenseits von Cindy & Bert, Modern & Talking? Wieso ist der ernste deutsche Musiker immer so allein? Warum sind Jungsbands immer nur Jungsbands? Und Frauenbands erst recht? Was kann es schöneres geben als zwei unterschiedliche Stimmen, die sich gegenseitig ins Wort fallen? Der Raum, den Theodor hier betritt, ist groß und gähnend leer. Zeit, ihn mit Musik zu füllen. Stilistisch steht Theodor in einem Gemisch aus Gitarre und Elektronik und verneigt sich von dort aus in vier Himmelsrichtungen: Hamburger Schule, Berliner Indie, eigenwilliger Hiphop, österreichisches Sauflied.

Wer mitsingen will: Karten kosten 12 Euro im Vorverkauf, drucklufthaus.de

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