Radwege

Radler-Holperstrecke an der Duisburger Straße wird gesperrt

Der nur noch schwer passierbare Radweg auf der Nordseite der Duisburger Straße in Höhe Max-Planck-Ring.

Der nur noch schwer passierbare Radweg auf der Nordseite der Duisburger Straße in Höhe Max-Planck-Ring.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Mit dem Holpern auf der Duisburger Straße soll bald Schluss sein. Radfahrer dürfen bald den Radweg auf der Südseite in beide Richtungen nutzen.

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Schon mehrfach war der Radweg auf der Nordseite der Duisburger Straße Thema in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen. Diesmal hat die Stadtverwaltung dort ihre Planung für eine Zwischenlösung vorgestellt. Zu Jahresbeginn 2020 soll die Durchfahrt dort gesperrt werden.

Die Sperrung gilt von der Einmündung in die Duisburger Straße an der Kreuzung mit Konrad-Adenauer-Allee und Mülheimer Straße bis hinter die Eisenbahnüberführung, wo die Straße eine Linkskurve macht. In diesem Abschnitt wird der Radweg auf der südlichen Straßenseite in beide Richtungen freigegeben. Damit Fußgänger und Radfahrer die Straße vor Beginn der Sperrung an der Bahnüberführung sicher überqueren können, wird dort eine Bedarfsampel aufgestellt.

Bushaltestelle wird verlegt

Und um Fahrgäste, die an der Haltestelle Max-Planck-Ring aus- oder zusteigen wollen, nicht mehr auf diesem Weg führen zu müssen, soll die Bushaltestelle auf der nördlichen Straßenseite näher an die bereits vorhandene Fußgängerampel im dortigen Einmündungsbereich verlegt werden.

Beigeordnete Sabine Lauxen hatte zuletzt angekündigt, langfristig eine ganz neue Geh- und Radwegeverbindung dort zu bauen, die ihren Anfang an der Hansastraße nehmen würde. Dafür sind bislang aber noch keine Mittel bewilligt.

Reaktionen der Lokalpolitiker

Die Reaktionen in der Bezirksvertretung waren unterschiedlich. Stadtverordneter Peter Bruckhoff (BOB) reagierte enttäuscht. Florian Wels (SPD) mahnte, realistisch zu sein. Eine Aufarbeitung der dortigen Wurzelschäden werde sehr teuer. Allerdings befürchtete er, dass die südliche Straßenseite auf Dauer auch so schlecht werden könnte. Werner Nakot (CDU) wunderte sich, dass die nördliche Seite nicht als Fußweg geöffnet bleibt. „Das ist nicht optimal, aber besser als der Ist-Zustand“, erklärte Andreas Blanke (Grüne) und dankte der Verwaltung für die zügige Planung, die ja auf Wunsch der Lokalpolitiker erfolge.

Sabine Lauxen betonte, es handele sich um eine Zwischenlösung, um einen ersten Schritt. Ricarda Mauksch von der Verwaltung erläuterte, die gewählte Lösung sei mit anderen zuständigen Behörden abgestimmt und so zulässig. Der Weg auf der südlichen Straßenseite sei in deutlich besserem Zustand. Die Kosten für diese Zwischenlösung betragen 80.000 Euro.

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