Literatur

Ralph Hammerthaler erzählt vom Kunst-Prekariat

Ralph Hammerthaler in seinem Revier: der Marktstraße.

Ralph Hammerthaler in seinem Revier: der Marktstraße.

Foto: Gerd Wallhorn

oberhausen.   Auszüge aus dem Künstlerroman „Unter Komplizen“ gibt’s am Sonntag, 11. November, zur Finissage von „Time 4 Paper“ in der Galerie KiR.

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Künstler der verschiedensten Metiers stehen im Mittelpunkt des neuen Romans „Unter Komplizen“ von Ralph Hammerthaler. Zur Recherche für seinen Ruhrgebiets-Roman ist der „Marktstraßenschreiber“ derzeit wieder zu Gast in Oberhausen. Was liegt da näher als eine Lesung in einer Kunstgalerie – und zwar am Sonntag, 11. November, um 17 Uhr in der Galerie KiR, Elsässer Straße 21. Den passenden Anlass bietet die Finissage der Ausstellung „Time 4 Paper“ von Margareta Hihn.

Immer wieder komisch, aber auch ernüchternd und böse beschreibt der Roman „Unter Komplizen“ die Gegebenheiten des Kulturbetriebes. Ralph Hammerthaler, selbst erfahren als mehrfacher Stadtschreiber, weiß wovon er spricht. Zu den „Komplizen“ gehören der Schriftsteller Ben, der Komponist Sirius und die Künstlerin Oksana, und alle leben in ihrem kreativen Prekariat, wo man von verkauften Gemälden, Büchern oder Kompositionen nur schlecht existieren kann.

Zwar geben sich die Kunstschaffenden als Lebenskünstler, müssen aber auch schon mal bei einem Sicherheitsdienst anheuern. Diese „Komplizen“ sind stets auf der Suche nach der künstlerischen Form und nach Anerkennung – kommen in ihrer Lebensführung aber kaum aus dem Studentenmodus heraus. Mit Humor erzählt der 52-Jährige von der abgründigen Seite des Kunstbetriebs. Der Eintritt ist frei.

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