Ratskoalition: Sozialticket erhalten

Die Koalition aus SPD, Grünen und FDP will am Montag dem Rat eine Resolution zur Entscheidung vorschlagen, die sich mit der von der Landesregierung geplanten Streichung der finanziellen Unterstützung des Sozialtickets befasst.

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Die Koalition aus SPD, Grünen und FDP will am Montag dem Rat eine Resolution zur Entscheidung vorschlagen, die sich mit der von der Landesregierung geplanten Streichung der finanziellen Unterstützung des Sozialtickets befasst.

Unter dem Titel „Die Abschaffung des Sozialtickets ist ein sozialpolitisches Armutszeugnis“ soll der Rat die Landesregierung aus CDU und FDP auffordern, diese Pläne sofort zu stoppen, die finanziellen Mittel weiterhin bereitzustellen und das Angebot für die Mobilität bedürftiger Menschen dauerhaft abzusichern.

„Von der Streichung dieses Angebotes wären in Oberhausen allein 5993 Personen direkt betroffen und damit von der sozialen Teilhabe ausgeschlossen“, lautet die Begründung der Koalition für die Resolution. Arme, chronisch unterfinanzierte Städte hätten aus sozialer Verantwortung trotz knapper Kassen das Sozialticket finanziell unterstützen müssen, da die bisherigen Mittel für die öffentlichen Nahverkehrsunternehmen schon nicht kostendeckend gewesen sind. Ein Wegfall des Landeszuschusses würde das generelle Aus für das Sozialticket in Oberhausen bedeuten, warnen Sozialdemokraten, Grüne und FDP.

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