Theater

Sarkiss rockt wieder mit Tributes für Lennon und Dylan

Jürgen Sarkiss singt die großen Songs aus den Repertoires von Dylan und Lennon, druckvoll begleitet von der Band des Gitarristen Peter Engelhardt.

Foto: Axel J. Scherer

Jürgen Sarkiss singt die großen Songs aus den Repertoires von Dylan und Lennon, druckvoll begleitet von der Band des Gitarristen Peter Engelhardt. Foto: Axel J. Scherer

OBERHAUSEN.   Zwei (von drei) Wiederaufnahmen aus der Ära Carp starten am 10. und 15. Oktober im Theater Oberhausen.

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Aus der Intendanz Peter Carps gibt’s immerhin drei Wiederaufnahmen im Repertoire des Theaters – und alle drei sind musikalische Produktionen. Die Neustarts der nächsten Woche stammen beide von Jürgen Sarkiss, begleitet von der Band des Gitarristen Peter Engelhardt. Es sind die erfolgreichen Tribute-Konzerte für Bob Dylan und John Lennon.

Den Literatur-Nobelpreisträger des Vorjahres, „Dylan“, gibt’s wieder sonntags am 15. Oktober und 5. November, jeweils um 18 Uhr im Großen Haus. „Nicht die Melodien sind wichtig, es sind die Texte – die Melodien sind mir schnuppe“, soll Bob Dylan, der unermüdlich Widersprüchliche, mal gesagt haben.

Der Soundtrack des Lebens für ganze Generationen

Sein poetisches Chaos mag auch ohne Musik ein Genuss sein. Doch ohne die Musik wären Robert Zimmermans Songtexte nicht für ganze Generationen zum Soundtrack ihres Lebens geworden. Jürgen Sarkiss feiert daher mit Peter Engelhardts Band und mit Susanne Burkhard als nicht minder starker Stimme eine Hommage an die Musik des inzwischen 76-jährigen Musikers, Malers und Literaten.

Doch zunächst holt Jürgen Sarkiss wieder „Lennon“ aus seiner Stimme – und zwar am Dienstag, 10. Oktober, um 19.30 Uhr im Saal 2 – natürlich wieder mit Peter Engelhardt, Volker Kamp und Stefan Lammert als druckvoll rockenden Musikern.

Lennons Botschaft von Liebe und Frieden bewegt bis heute – und bleibt beängstigend aktuell. Der Ex-Beatle in seinem New Yorker Exil war ein widersprüchlicher Charakter, der auch aggressiv und voller Hass sein konnte. Der Abend mit Jürgen Sarkiss beginnt nach der Trennung der Beatles, am Anfang von Lennons Karriere als Solokünstler (denn Elisabeth Kopp spielt hier zwar als Zeichnerin mit – aber nicht als Yoko Ono). Im Gefühlschaos der Lennon’schen Selbsterkundung entstanden Songs von schmerzlicher Ehrlichkeit, beißendem Spott, zärtlicher Zuneigung und großer Direktheit. Eine Recherche in 17 Songs.

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