Benefizaktion

Schon 100.000 Euro für die Oberhausen Crowd gespendet

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Das Gelände des ehemaligen Bergwerks Alstaden entwickelt sich zu einer kleinen „grünen Lunge“ im Stadtgebiet – auch mit Hilfe der Oberhausen Crowd.

Das Gelände des ehemaligen Bergwerks Alstaden entwickelt sich zu einer kleinen „grünen Lunge“ im Stadtgebiet – auch mit Hilfe der Oberhausen Crowd.

Foto: Kerstin Bögeholz / FFS

Oberhausen.  Crowdfunding funktioniert auch in Oberhausen. Das evo-Projekt dazu zeigt es eindrucksvoll. Die Spendensumme steigt kontinuierlich.

Eine stolze Bilanz: 100.000 Euro sind schon auf der Oberhausen Crowd, der Crowdfunding-Plattform der Energieversorgung Oberhausen (evo), zusammengekommen.

„Ich bin sprachlos“, sagt dazu Sabine Benter, Leiterin der Unternehmenskommunikation der evo. „Erst vor Kurzem, im Oktober, haben wir mit der Oberhausen Crowd einjährigen Geburtstag gefeiert und Bilanz gezogen. Zwei Monate später gibt es schon wieder etwas Großes zu feiern.“

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Mittlerweile wurden 22 Projekte auf der Oberhausen Crowd erfolgreich abgeschlossen. Über 1300 Unterstützerinnen und Unterstützer haben mit ihren Spenden dazu beigetragen, diese Projekte zu realisieren.

Vielfalt der Oberhausener Projekte

Derzeit können drei ganz unterschiedliche Projekte auf der Crowd unterstützt werden: So kämpft zum Beispiel das Studio One, ein Kampfsportstudio, das unter anderem Jugendliche „von der Straße“ holt, gegen Corona und für die hoffentlich baldige Weiterführung ihres Trainings, wofür noch Ausstattung benötigt wird. Der Förderverein Zeche Alstaden wiederum sammelt Geld, um Bäume auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks pflanzen zu können. So soll das Areal zusätzlich aufgewertet und als Stück der Ruhrgebietsgeschichte erhalten.

Ganz neu auf der Oberhausen Crowd ist das Projekt des Hochschule Ruhr West: „LAB4U– Schüler:innen programmieren gegen Corona“. Hier sollen Schülerinnen und Schüler aus Oberhausen am Beispiel kreativer Designs für Alltagsmasken spielerisch das Programmieren lernen. Die Schülerinnen und Schüler stellen dabei je eine Maske für sich selbst her und spenden eine weitere an den Caritasverband.

Ampel warnt vor zu hohem CO2-Gehalt in der Atemluft

Weiterhin lernen die Schülerinnen und Schüler, wie eine CO2-Ampel gebaut wird und effektiv eingesetzt wird. Die Idee steht im Zusammenhang mit den aktuellen, coronabedingten Herausforderungen an den Schulen und mit der Frage, wann zum Schutz aller im Klassenraum gelüftet werden soll. Das Geld aus dem Projekt soll genutzt werden, um eine Stick-, eine Nähmaschine sowie weitere Utensilien und die Komponenten für eine CO2-Ampel anzuschaffen.

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