Gasometer

Schon mehr als 400.000 Besucher sahen Christos "Big Air Package"

In der begehbaren Rauminstallation "Big Air Package" im Oberhausener Gasometer fühlt man sich "wie in einem überirdischen Raum". Das sagt zumindest Gasometer-Geschäftsführerin Jeanette Schmitz.

In der begehbaren Rauminstallation "Big Air Package" im Oberhausener Gasometer fühlt man sich "wie in einem überirdischen Raum". Das sagt zumindest Gasometer-Geschäftsführerin Jeanette Schmitz.

Foto: WAZ FotoPool

Oberhausen.   Das "Big Air Package" in Oberhausen ist ein wahrer Publikumsmagnet: Bereits mehr als 400.000 Menschen lockte das Werk des Künstlers Christo Wladimirow Jawaschew in den Gasometer. Jeder siebte Besucher kam aus dem Ausland. Die ballonartige Rauminstallation ist noch bis zum 30. Dezember 2013 zu sehen.

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Mehr als 400.000 Besucher hat Christos Ballon-Installation "Big Air Package" bereits in den Oberhausener Gasometer gelockt. Jeder Siebte sei aus dem Ausland gekommen, berichtete die Betreibergesellschaft am Donnerstag gut zwei Wochen vor Ausstellungsende. Die 90 Meter hohe, ballonartige Innenraumskulptur kann seit Mitte März in dem Industriedenkmal von innen und außen betrachtet werden. Letzter Ausstellungtag ist der 30. Dezember.

Der Künstler Christo Wladimirow Jawaschew wurde unter anderem durch die Verhüllung des Reichstags 1995 bekannt. Für die Installation in Oberhausen habe er rund 20.000 Quadratmeter Stoff verwendet, erklärte Machoczek. Seine Form behalte der riesige Ballon allein durch den Luftdruck.

"Man fühlt sich wie in einem überirdischen Raum,", sagte Gasometer-Geschäftsführerin Jeanette Schmitz laut einer Mitteilung. Je nach Stand der Sonne vermittele der komplett weiße Raum eine andere Stimmung. Der Abbau des riesigen Ballons werde rund drei Tage dauern, sagte sie. Bis die gesamte Ausstellungshalle wieder aufgeräumt sei, brauche es aber Wochen.

Im April beginnt die nächste Ausstellung "Der Schöne Schein": Neben Reproduktionen von Meisterwerken der großen Museen der Welt soll eine 20.000 Quadratmeter große Lichtinstallation der Bremer Künstlergruppe Urbanscreen ausgestellt werden. (dpa/lnw)

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