Dresscode

Stadtsparkasse Oberhausen hält an Anzug und Krawatte fest

In Banker-Kleidung: Auf dem Archivbild aus dem Jahr 2013 ist Sparkassenverbands-Wettbewerbsleiter Hans-Ulrich Eßlinger, Janine Verbeeten und Bernhard Uppenkamp, Vorstandsvorsitzender dder Stadtsparkasse Oberhausen , zu sehen (von links).

In Banker-Kleidung: Auf dem Archivbild aus dem Jahr 2013 ist Sparkassenverbands-Wettbewerbsleiter Hans-Ulrich Eßlinger, Janine Verbeeten und Bernhard Uppenkamp, Vorstandsvorsitzender dder Stadtsparkasse Oberhausen , zu sehen (von links).

Foto: DSGV

Oberhausen.   Dresscode gelockert: Die Mitarbeiter der Sparkasse Essen werfen den Schlips weg – doch in der Stadtsparkasse Oberhausen bleibt alles beim Alten.

Im Gegensatz zur Hamburger Sparkasse und der Sparkasse Essen hält die Stadtsparkasse Oberhausen an ihrem strengen Dresscode für die Bankangestellten fest. „Wir haben zwar keine schriftlich festgelegten Regeln, aber bei uns trägt man banktypische Kleidung – die Männer Anzug und Krawatte, die Frauen Kostüm, Hosenanzug oder Bluse mit Anzughose. Das bleibt erst einmal auch so“, sagt Sparkassen-Sprecherin Janine Verbeeten. „Wir sind das so gewohnt, sonst würden sich viele bei uns auch komisch vorkommen.“

Die Sparkasse Essen hat nach einem zweijährigen Probelauf mit lässiger Kleidung an jedem Freitag entschieden, den Dresscode für alle Bankangestellten an allen Tagen zu lockern. In einer Broschüre ist beschrieben, was die 1350-köpfige Belegschaft tragen darf. Herren können nicht nur die Krawatte weglassen, sondern alternativ zum Anzug auch Sakko-Hose-Kombis wählen. Hochwertige Jeans und Stoffhosen wie Chinos sind für beide Geschlechter erlaubt. Die Damen dürfen halboffene Schuhe wie Sandaletten tragen und auf Strumpfhosen verzichten, Herren dürfen die Ärmel ihrer Hemden hochkrempeln.

Ausgeschlossen ist es nicht, dass die Sparkasse Oberhausen diesem Beispiel folgt. „Wir beobachten den Versuch in Essen aufmerksam“, sagt die Sprecherin.

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