Pflanzaktion

Staudenpracht am Straßenrand in Osterfeld

Detlef Wagner und Inke Johannsen und weitere Mitglieder und Freunde des Naturschutzbundes (Nabu) starteten in Osterfeld eine Pflanzaktion. Foto: Martin Möller

Detlef Wagner und Inke Johannsen und weitere Mitglieder und Freunde des Naturschutzbundes (Nabu) starteten in Osterfeld eine Pflanzaktion. Foto: Martin Möller

Oberhausen.  Ökologische Aktion am Straßenrand: Stauden sprießen in Osterfeld. Der Naturschutzbund macht’s möglich. Und freut sich über viele Mitstreiter.

Eine vorbildliche Pflanzaktion in Osterfeld: Schon in wenigen Wochen brummt und summt es auf weiteren blühenden Oasen mitten im Stadtteil.

Ein kleiner Rückblick: Bereits im vorigen Jahr hatte der Naturschutzbund (Nabu) Oberhausen in Zusammenarbeit mit dem Bereich Umweltschutz der Stadtverwaltung und der Oberhausener Gebäude Management GmbH im Herzen von Osterfeld an der Gildenstraße und auch an der Bottroper Straße einige schmucke Staudenbeete angelegt.

Dieses bemerkenswerte grüne Programm wurde nun passgenau fortgeführt: Weitere ehemalige Rasenflächen, die bislang keine besondere gestalterische Bedeutung hatten und entlang der viel befahrenen Bottroper Straße liegen, wurden nun ökologisch mit Staudenpflanzungen umgestaltet und gezielt aufgewertet. Der Osterfelder Verfügungsfonds im Zuge des Stadterneuerungsprojektes „Soziale Stadt Osterfeld“ förderte diese Aktion zu 50 Prozent.

Viele Sponsoren dabei

Den fälligen Eigenanteil kann der Naturschutzbund Oberhausen nach einem entsprechenden Aufruf mit Hilfe von Spenden von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen decken: Zu den Geldgebern gehören die Volksbank Rhein-Ruhr, die Gewo, die Stadtsparkasse Oberhausen sowie die örtlichen Firmen Krey und Bolder.

Als schwierig erwies sich dieses Mal die Beschaffung der am besten geeigneten Pflanzenmischung mit dem viel versprechenden Namen „Präriemorgen“, die sich einer immer größeren Nachfrage erfreut. Die Pflanzaktion selbst erfolgte durch ehrenamtlich aktive Mitglieder des Naturschutzbundes. Auch Teilnehmer der Oberhausener Gemeinwohlarbeit der „Kurbel“ und Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde sowie der OGM verstärkten das Team.

Ortrud Podworni-Michael vom Naturschutzbund unterstreicht mit Blick auf das neue Grün am Osterfelder Straßenrand: „Die positive Umsetzung des Projektes zeigt einmal mehr, dass auch ökologische Maßnahmen in der Stadt von vielen Engagierten zum Wohl von Mensch und Tier getragen werden.“

Auch für das Team vom Stadtteilbüro bildet die Pflanzaktion einen wichtigen Baustein der Stadtteilerneuerung. Neben Innenhöfen und Fassaden, die ja mit einem eigenen, bereits rege gefragten Förderprogramm aufgewertet werden, bilden gerade die öffentlichen Grünflächen entlang der Straßen wichtige Blickpunkte im Stadtteil. Osterfeld kann sich dabei stets auf ein breites bürgerschaftliches Engagement verlassen: Mit den schmucken, von Unternehmen finanzierten Blumenampeln sorgt ja beispielsweise auch die Werbegemeinschaft Osterfeld (Wego) schon seit vielen Jahren immer wieder für blühende Hingucker in der Osterfelder Innenstadt.

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