Versicherungsschutz

Strafanzeige für Rollerfahrer mit abgelaufener Versicherung

Sehen sie abgelaufene Kennzeichen, winken Polizisten betroffene Mofa-Fahrer sofort aus dem Verkehr.

Sehen sie abgelaufene Kennzeichen, winken Polizisten betroffene Mofa-Fahrer sofort aus dem Verkehr.

Foto: Kerstin Kokoska

Oberhausen.   Fahrzeuge mit Versicherungs-Kennzeichen benötigen seit dem 1. März ein neues Kennzeichen. Die Polizisten erkennen den abgelaufenen Schutz sofort.

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Ein Rollerfahrer hat sich wegen einer abgelaufenen Versicherung eine Strafanzeige eingehandelt. Am Sonntag war er gegen 14 Uhr in Lirich unterwegs, als eine Polizeistreife ihn stoppte. Die abgelaufene Versicherung stellt einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz dar.

Die Polizei nimmt diesen Fall zum Anlass und macht darauf aufmerksam, dass das neue Versicherungsjahr am 1. März angelaufen ist. Kraftfahrzeuge mit einem sogenannten Versicherungskennzeichen benötigen dann einen neuen Schutz.

Im schlimmsten Fall droht eine Haftstrafe

Ob das Kennzeichen aktuell ist, kann die Polizei schnell erkennen. Denn die Farbe wechselt jedes Jahr. Der Oberhausener Rollerfahrer hatte ein blaues Schild – gültig bis Ende Februar. Ab März gilt ein grünes Schild. Der Fahrer meinte: „Ich habe geglaubt, dass ich bis Ende März fahren kann“.

Die Versicherung von Kraftfahrzeugen ist immer wichtig. Denn bei einem Unfall können sehr schnell hohe Sachschäden oder Personenschäden entstehen. Damit der Geschädigte seinen Schaden ersetzt bekommt, ist eine Versicherung zwingend notwendig. Dies ist im Pflichtversicherungsgesetz geregelt. Ein Verstoß hiergegen stellt eine Straftat dar und kann im schlimmsten Fall eine Haftstrafe nach sich ziehen.

Folgende Fahrzeuge benötigen ein Versicherungskennzeichen:

- Mofas und Mopeds bis maximal 50 Kubikzentimeter Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.

- E-Roller mit Betriebserlaubnis und maximal 45 km/h Höchstgeschwindigkeit.

- Elektrofahrräder mit Tretunterstützung bei Geschwindigkeiten über 25 km/h oder tretunabhängiger Motorunterstützung bis maximal 45 km/h.

- Quads und Trikes mit einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und einem Hubraum von maximal 50 Kubikzentimeter.

- Segways mit elektrischem Antrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.

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