Americana

Südstaatler Dylan LeBlanc rockt im Zentrum Altenberg

Entspannter Sänger des US-Südens: Dylan LeBlanc aus Shreveport, Louisiana.

Entspannter Sänger des US-Südens: Dylan LeBlanc aus Shreveport, Louisiana.

Foto: Abraham Rowe

Oberhausen.  Der smarte Singer-Songwriter Dylan LeBlanc präsentiert im Konzert am Freitag, 23. August, die Songs seines neuen Albums „Renegade“.

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Im Americana-Genre zählte Dylan LeBlancs 2016er Album „Cautionary Tale“ zu den größten Streaming-Erfolgen des Jahres. Der smarte Singer-Songwriter und Gitarrist aus Shreveport, Louisiana, im tiefsten Süden der USA gastiert mit den Songs seines aktuellen Albums „Renegade“ am Freitag, 23. August, im Zentrum Altenberg, Hansastraße 20.

Schon als Kind ist Dylan LeBlanc intensiv mit Musik in Berührung gekommen, denn sein Vater war eine lokale Musikergröße in Muscle Shoals, Alabama. Und die Kleinstadt am Tennessee River beherbergt das jahrzehntelang führende Tonstudio für Soul- und Southern Rock-Aufnahmen. Der junge Dylan konnte also den Größen der Szene auf die Finger schauen, sowohl auf der Bühne als auch im Studio.

Eine Mahnung, wie man’s nicht machen sollte

Kein Wunder also, dass er schon mit 20 sein erstes Album herausgebracht hat: Die Platte „Paupers’ Field“ katapultierte ihn direkt in die erste Reihe des Americana-Nachwuchses. Doch zu viel Erfolg zu früh kann auch zur Bürde werden. Als 23-Jähriger kehrte der Musiker ausgebrannt und mit Symptomen von Alkoholabhängigkeit und Depression zurück nach Alabama, um sein Leben neu zu schreiben.

Nahe seiner Familie und abseits der Musik besann sich Dylan wieder darauf, warum er anfing Musik zu machen und schrieb er seine „Cautionary Tale“ – also eine mahnende Geschichte, die erzählt, wie man’s nicht machen sollte. Der Veröffentlichung folgte ein erneuter Hype mit Lobpreisungen als „neuer Neil Young“. Doch diesmal machte der heute 29-Jährige unbeirrt weiter und ist nun zurück mit seiner außergewöhnlichen Stimme und seinem vierten Album „Renegade“.

Karten kosten im Vorverkauf 17 Euro.

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