Unternehmer sehen sich in falschem Licht

Der Unternehmerverband wehrt sich gegen den aus seiner Sicht entstandenen Eindruck, Betriebe bildeten zu wenig aus. Wie berichtet kommen in Oberhausen zwei Bewerber auf eine Ausbildungsstelle, sowohl die Arbeitsagentur als auch die Gewerkschaften appellieren seit längerer Zeit an Unternehmen, sich bei der Ausbildung stärker zu engagieren.

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Der Unternehmerverband wehrt sich gegen den aus seiner Sicht entstandenen Eindruck, Betriebe bildeten zu wenig aus. Wie berichtet kommen in Oberhausen zwei Bewerber auf eine Ausbildungsstelle, sowohl die Arbeitsagentur als auch die Gewerkschaften appellieren seit längerer Zeit an Unternehmen, sich bei der Ausbildung stärker zu engagieren.

Es stimme zwar: Bewerbern in Oberhausen (ebenso in Duisburg und Mülheim) stehen weniger offene Stellen zur Verfügung als in benachbarten Städten und Kreisen, sagt Heinz Lison, Sprecher der regionalen Wirtschaft des Unternehmerverbandes. Es sei allerdings eine Verzerrung der Realität, hier von einem „Ausbildungsnotstand“ zu sprechen. Problem sei viel mehr, „dass Wunschort und Wunschberuf immer seltener mit dem vorhandenen Ausbildungsangebot vereinbar sind“. Bewerber müssten daher eine größere Flexibilität und Mobilität zeigen als bisher.

Der Unternehmerverband warnt in seiner schriftlichen Erklärung davor, die Probleme der heimischen Unternehmen, insbesondere der Industrie, bei der Ausbildungsfrage zu übersehen. Trotz der Probleme engagierten sich die Unternehmen sehr: 2017 hätten sie landesweit rund 105 000 betriebliche Ausbildungsplätze angeboten.

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