Gesund und fit

Wie man Wehwehchen beim Toben im Kindergarten bekämpft

Wichtigstes Tröst-Utensil für Erzieherin Elke Genat: Das Pflaster. Das gibt den Kindern immer ein Gefühl von Sicherheit.

Wichtigstes Tröst-Utensil für Erzieherin Elke Genat: Das Pflaster. Das gibt den Kindern immer ein Gefühl von Sicherheit.

Foto: Olaf Fuhrmann

Oberhausen.  Kita-Erzieherin Elke Genat aus Oberhausen verrät, wie man die Kleinen bei geringfügigen Schmerzen beruhigt – und im Ernstfall versorgt.

Wenn im Kindergarten zu wild auf der Rutsche getobt wird, oder die Kleinen beim Basteln mit der Schere übermütig werden, kommt es schon einmal zu kleinen Schrammen und Macken. Oft ist der Schock dann größer als die eigentliche Verletzung. Elke Genat, Erzieherin im Kindergarten Bermensfeld, erklärt, wie man die Kinder schnell wieder aufmuntert und die Wehwehchen verschwinden lässt.

„Grundsätzlich nehmen wir erstmal jedes Kind ernst, das mit einer Verletzung kommt“, versichert sie. „Meist handelt es sich allerdings nur um kleine Schrammen, bei denen man die Kleinen schnell trösten kann.“

Wichtigstes Tröst-Utensil sind laut Elke Genat Pflaster. „Ein Pflaster bewirkt Wunder“, sagt sie. Denn auch wenn kein Blut fließt, oder etwas zu sehen ist, wird ein Pflaster aufgeklebt. „Das gibt den Verletzten ein Gefühl der Sicherheit“, sagt Genat.

Ein Ersatzarm in der Garage?

Sonst wird ganz nach dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“ vorgegangen. „Wenn man die Kinder zum Lachen bringt, ist der Schmerz und das Aua sofort vergessen.“ Bei der Art und Weise, wie man die Kinder amüsiert, kommt es immer auf das Kind an. „Wir kennen unsere Kleinen hier ja und wissen, woran sie Spaß haben und was sie lustig finden.“

Sätze wie „Ich guck mal nach, ob wir noch einen Ersatzarm in der Garage haben“, sind zu echten Running-Gags im Kindergarten Bermensfeld geworden und sorgen meist für laute Lacher bei den Zwei- bis Sechsjährigen.

Auch der Klassiker, bei dem die Schmerzen im wahrsten Sinne des Wortes weggepustet werden, soll funktionieren. „Man pustet auf das Aua und beobachtet dann mit dem Kind zusammen, wie es davon fliegt“, erklärt die Erzieherin.

Doch bei all dem Spaß betont Elke Genat, dass sie auch für die Erstversorgung im Ernstfall vorbereitet ist. „Wir Erzieherinnen besuchen regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs und haben natürlich auch Erste-Hilfe-Koffer hier.“

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