Zahl der Zweitjobber steigt

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist besorgt über den Anteil der Zweitjobber der Oberhausener Arbeitnehmer. Die Zahl derer, die neben dem Haupterwerb noch einen Minijob haben, ist mittlerweile auf 5500 Menschen gestiegen, das seien 44 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.

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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist besorgt über den Anteil der Zweitjobber der Oberhausener Arbeitnehmer. Die Zahl derer, die neben dem Haupterwerb noch einen Minijob haben, ist mittlerweile auf 5500 Menschen gestiegen, das seien 44 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.

Besonders verbreitet seien Zweitjobs laut Arbeitsagentur im Gastgewerbe: 620 geringfügig Beschäftigte arbeiten in der Branche in Oberhausen – zusätzlich zu einer sozialversicherungspflichtigen Stelle. Gegenüber 2007 stieg ihre Zahl um 55 Prozent. Yvonne Sachtje, Geschäftsführerin der NGG Ruhrgebiet, spricht von einem alarmierenden Trend. „Es kann nicht sein, dass immer mehr Menschen mit einem normalen Arbeitsverhältnis nicht über die Runden kommen.“ Das Gastgewerbe dürfe nicht zur Minijob-Domäne werden. Schon heute seien Klagen über fehlende Köche und Oberkellner groß. Doch die gewinne man nur, indem man gute Löhne zahle.

Die neue Bundesregierung müsse sich zudem dringend um das Thema Rente kümmern. „Ein Großteil der Menschen, die heute auf einen Zweitjob angewiesen sind, wird im Alter mit Armutsbezügen leben müssen.“

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