Video

Alpen: So entstand der neue Imagefilm für die Gemeinde

Solche Luftaufnahmen sind im neuen Imagefilm der Gemeinde Alpen zu sehen.

Solche Luftaufnahmen sind im neuen Imagefilm der Gemeinde Alpen zu sehen.

Foto: Arno Ingenlath

Alpen.  Die Gemeinde Alpen stellt sich in einem neuen Imagefilm vor. Gezeigt werden Wirtschaft, Kultur und Freizeitmöglichkeiten. So entstand der Clip.

„Herzlich Willkommen in Alpen“ ist auf dem hölzernen Ortseingangsschild zu lesen, es folgt eine Fahrt durch den Ortskern entlang der Burgstraße bis zur Amaliengalerie mit dem Auto. Dann eine andere Perspektive: Eine Luftaufnahme zeigt die Gemeinde von oben, weit über die Kirchtürme hinaus. Filmemacher Arno Ingenlath schickte dafür eine seiner Drohnen rund 100 Meter in die Lüfte.

Mit diesen Szenen beginnt der erste Imagefilm der Gemeinde Alpen, mit dem sie sich seit Beginn des neuen Jahres vorstellt. Arno Ingenlath, eigentlich Inhaber des Sachverständigenbüros Gesa, hatte die Idee, die schönsten Seiten Alpens einmal in bewegten Bildern zu präsentierten. Dabei kommt er eigentlich gar nicht vom Film.

Imagefilm für Alpen: Auch Drohnen waren im Einsatz

Sein Spezialgebiet: die Aufnahme und Abwicklung von Schäden, die auf industrielle Produktion zurückzuführen sind. Seit zehn Jahren nutzt der 66-Jährige dafür auch Kameradrohnen, um beispielsweise Schornsteine zu überfliegen. Das professionelle Equipment sorgt nun für spektakuläre Aufnahmen im neuen Alpener Werbefilm.

„Wir freuen uns sehr über das Ergebnis. Solch ein Video gehört in den Zeiten von Social Media einfach dazu“, betonte André Emmerichs, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderin Petra Romba schrieb er das Drehbuch. Jeder Ortsteil hat für mehrere Sekunden seinen eigenen Auftritt. Die katholische Kirche St. Ulrich ist ebenso zu sehen, wie die Alpsche Ley. Für den Betrachter sieht es fast so aus, als würde er selbst auf dem Bötchen Platz nehmen und über den Bach schippern. „Wir haben dafür eine Kamera auf ein kleines Anglerboot montiert und es über das Wasser gesteuert“, erklärte Ingenlath. Entstanden sind schöne und vor allem ruckelfreie Bilder einer Flusslandschaft aus einem ganz neuen Blickwinkel.

Es folgen Sequenzen aus Veen. Der Krähenbaum oder das Heimatmuseum „Haus der Veener Geschichte“ sind unter anderem zu sehen. Dass Ingenlath sein Equipment beherrscht, wird vor allem bei den Aufnahmen in dem kleinen Dorfmuseum deutlich. Auch dort flog er mit seiner Drohne zwischen den Ausstellungsstücken durch oder steuerte eine Kamera, die auf einem Modellauto befestigt war, durch die schmalen Räume. Es folgen idyllische Aufnahmen aus der Vogelperspektive des Freizeitsees Menzelen, der Dorfschmiede und dem Waldspielplatz Bönninghardt sowie dem Besenbinderdenkmal.

Alpen präsentiert sich: Alle Bereiche angesprochen

Man habe versucht, so viel wie möglich von Alpen zu präsentieren. Material hätte es da für einen ganzen abendfüllenden Film gegeben, sagte Petra Romba. So versuchte man sich auf das Wesentliche zu beschränken. Ein Jahr wurde an dem Film gearbeitet. Unterlegt ist das Video mit Musik und Fakten über die Gemeinde, eingesprochen von Peter Körfer. Der Film soll Einwohner, Touristen und potenzielle Investoren ansprechen. „Daher haben wir nicht nur die Freizeitmöglichkeiten, sondern alle Bereiche angesprochen. So soll jeder eine Vorstellung von unserer Gemeinde bekommen“, erklärte die Wirtschaftsförderin.

Der knapp acht Minute lange Clip kann über die Homepage der Gemeinde oder auf der Videoplattform YouTube angeschaut werden.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben